Berlin West Guide #3 – Die 10 besten Food-Spots in Kreuzberg

Oldies und Newbies: das sind die Lieblingsadressen vom Team Journelles in Kreuzberg

Weiter geht es mit unserem West Guide! Nach Charlottenburg und Schöneberg widmen wir uns jetzt dem wilden Kreuzberg. Denn auch hier ist ein Teil des Team Journelles zuhause und tingelt begeistert durch Kieze, Cafés, Restaurants und Bars. Natürlich überhaupt nicht eigensinnig, denn wir machen das ja alles für euch!

Hier kommen unsere Geheimtipps mit echten X-Berg-Klassikern, Neuheiten und natürlich auch drei Shopping-Adressen, die wir schon auf Herz und Niere getestet haben:

Breakfast

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Kaffee A.Horn

Carl-Herz-Ufer 9, 10961 Berlin

Das A.Horn ist ein echtes Kult-Café in Kreuzberg. Am Wasser gelegen überzeugt das nette Lokal vor allem im Sommer mit seiner Outdoor-Area, die mit bunten Lampions geschmückt ist. Die Speisekarte bietet ein breites Spektrum: vom kleinen Frühstück bis hin zum ausgedehnten Brunch, außerdem gibt es eine wechselnde Mittags- und Abendkarte. Besonders zu empfehlen: Morgens Matcha Latte genießen oder abends einen Aperol Spritz! Das Publikum ist dabei genauso nett wie die Speisekarte, vom Moderedakteur über Müttertreffs bis hin zu Schauspielern – hier kommt das wilde Kreuzberg in seiner Original-Mischung zusammen.

Le Bon

Boppstraße 1, 10964 Berlin

Standard? So gar nicht Le Bons Stil. Stattdessen kredenzt man hier Frühstück auf die ganz feine (und leckere) Art. Granola Pancakes mit karamellisierten Bananen, hausgemachtes Pastrami Sandwich, Eggs Benedict und vieles mehr. Tipp: Den Kater vom Samstag beim Sonntagsfrühstück leich mit einem Bloody Mary bekämpfen, hilft garantiert!

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Lunch

Vabrique

Ritterstraße 12-14, 10969 Berlin

Wer unter der Woche auf der Suche nach einem guten Lunchspot in der Nähe vom Moritzplatz ist, wird hier fündig! Auf dem ehemaligen Gelände einer Armaturenfabrik, wo die meisten sich nur zu später Stunde in die ansässigen Clubs wie St. Georg und Ritter Butzke verirren, gibt es tagsüber eine Sonnenterasse.

Die Wochenkarte klingt nicht nur jedes Mal erneut sehr verlockend, sondern hält auch was sie verspricht. Die wechselnden Mittagsgerichte sind außergewöhnlich, hübsch anzusehen und schmecken vor allem immer wieder!

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Pacifico

Oranienstraße 147, 10969 Berlin

Alle guten Dinge sind drei! Das dachten sich wahrscheinlich auch die kreativen Köpfe hinter dem Prince Charles und Parker Bowles und pflanzten eine weitere Oase am Moritzplatz. Die koreanische Küche trifft auf kalifornischen Charme und mexikanische Würze. Es gibt Bowls, Buns und Tacos – die Auswahl ist so groß, das man einfach wiederkommen muss. Die Gerichte sind schnell zubereitet, allerdings ist von Imbiss-Atmosphäre nichts zu spüren. Das spannende Interieur lädt sogar fast zum längeren Verweilen ein!

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Katie’s Blue Cat

Friedelstraße 31, 12047 Berlin

 

Am Wochenende führt unser erster Weg des Tages nicht zum Bäcker, sondern zu Katie’s Blue Cat. Hier gibt es einfach alles: guten Kaffee, Sandwiches, leckere Scones, sowie Kuchen und nette Gesichter. Einen Tisch zu ergattern in dem kleinen Café grenzt an einem Wunder. Aber es lohnt sich. Wer nicht genug bekommt, kann ein Teil der liebevoll hergestellten Leckereien auch im Onlineshop bestellen und es sich zu Hause gemütlich machen. Aber das ist natürlich nicht das Gleiche. Beim nächsten Spaziergang am Kanal also unbedingt vorbeischauen!

Dinner

Koyote

Admiralstraße 20, 10999 Berlin

Wer auf mexikanisches Essen steht, der ist beim Koyote genau richtig. Das hat sich mittlerweile nicht nur unter den Berlinern herumgesprochen, sondern auch bei der „Game of Thrones“-Crew, die sich hier regelmäßig auf einen Kaffee und ein paar Tapas trifft. Nicht verwunderlich bei dem netten Personal, der extrem fein selektierten Karte und der tollen Location direkt an der Admiralsbrücke. Kleiner Auszug gefällig: Quinoa Salat mit Urkarotten, Tatar mit selbstgemachtem Sauerteigbrot, Ceviche mit Süßkartoffel-Creme, Gnocci mit Artischocken und Spareribs mit Cole Slaw. Hunger?! Nix wie hin!

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Markthalle 9

Eisenbahnstraße 42, 10997 Berlin

Das Konzept der Markthalle 9 müssen wir euch hoffentlich nicht mehr großartig erklären: Wechselnde Stände, eine riesige Auswahl an Street Food und natürlich ein klassischer Wochenmark. Hier kommt alles zusammen, was das Gourmet-Herz begehrt: Am Streetfood-Thursday kann man zwischen britischen Pies, thailändischen Tapioka Dumplings, mexikanischen Tacos, Allgäuer Kässpatzen, peruanischer Ceviche und Co. wählen, beim Breakfast Market gibt es jeden 3. Sonntag im Monat alles von Eggs Benedict bis hin zu vietnamesischem Porridge. Ein echtes West-Must-Eat!

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La Lucha

Paul-Lincke-Ufer 39/41, 10999 Berlin

Toller Spot zum Feiern, Trinken und Schnabulieren, direkt am Kanal. Hier wird mexikanisches Essen auf hohem Niveau neu interpretiert. Klassische Gerichte wie Burritos und Tacos werden zum Beispiel mit Süßkartoffeln und Roter Beete aufgepeppt und das Fleisch kann gewählt werden  – Veggie-Varianten gibt’s natürlich auch! Vor allem in einer großen Runde empfiehlt es sich, die Tapas komplett durchzuprobieren und die verschiedene Tequila-Sorten zu testen! Fun Fact: In Mexiko wird Tequila nicht als Shot getrunken, sondern begleitend zum Essen genossen, quasi der Vino auf mexikanisch! Leckere Alternative zu den mexikanischen Käse-Bomben der Fast-Food-Ketten. P.s. Als Nachtisch unbedingt die Churros bestellen!

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Nightlife

Golgatha

Im Viktoriapark, 10965 Berlin

Ganze 30 Jahre gibt es das Berliner Urgestein jetzt schon, aber das sieht man dem Biergarten nicht an. Mitten im Viktoriapark kann man bei dem tollsten Ausblick gemütlich sein Bier zusammen mit einer Bratwurst genießen. Dazu gibts jede Menge hausgemachte Salate, die Portionen sind riesig und die Qualität hervorragend! Wer nach einem Abend auf den Bierbänken auf der Dachterrasse noch nicht genug hat, der bleibt einfach. Das Besondere am Biergarten ist nämlich, dass er nachts zu einem entspannten Club mit DJ wird. Und das bei freiem Eintritt. Geht’s noch besser?

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Würgeengel

Dresdener Straße 22, 10999 Berlin

Diese Bar ist schlichtweg DIE Institution in Kreuzberg. Seit 1992 lädt die Cocktailbar mit seinen exzellenten Drinks und der Open End Policy zum Verweilen ein. Hier treffen mehrere Generation aufeinander und niemanden stört es. Der Laden ist einfach immer voll. Achtung: In Sachen Lautstärkepegel und Raucherqualm sollte man ein hartes Fell haben. Sind diese Vorraussetzungen erstmal geklärt, steht einem verrückten Abend nichts entgegen.

Unsere Lieblingskombi: Vorher im dazugehörigen Gorganzola Club lecker Pasta essen und Wein schlürfen, um dann beschwipst nebenan im Würgeengel weiter in die Nacht zu feiern mit Freunden und den Liebsten.

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Shopping

Voo Store

Oranienstraße 24, 10999 Berlin

Der vielleicht kultigste Concept-Store Berlins ist der Voo Store von Herbert Hofmann. Nicht nur wegen des Innendesigns sind wir ganz große Fans des Shops, auch wegen der großen Auswahl an Pieces unserer liebsten Designer wie Acne Studios, Loewe und Malaikaraiss – von Kopf bis Fuß kann man sich dort komplett ausstatten. Einer der vielen Gründen, wieso auch Jessie dort den Journelles-Designerflohmarkt veranstaltet hat. Vor allem Sneaker-Freaker kommen auf ihre Kosten, denn der Voo Store verkauft neben den All-Time-Klassikern viele Limited Editions. Wer noch Zeit hat, holt sich im Companion Coffee im Laden einen Cappuccino und setzt sich bei gutem Wetter in den Hof! Kleiner Tipp: Aktueller Mid-Season Sale olé!

Hallesches Haus

Tempelhofer Ufer 1, 10961 Berlin

Manche nennen es Stehrumchen, manche Tand, manche Deko und manche Interior-Essentials. Im Shop des Halleschen Haus gibt es jedenfalls für Interior- und Deko-Fans viel zu entdecken – von der Kaktus-Vase, über ausgefallene Trinkflaschen im A5-Format bis hin zu den schönsten Broschen Berlins. Wir verbringen dort jedenfalls immer Stunden und gehen mit einem sehr leeren Portemonnaie nach Hause. Wer sich von der wundervollen Reizüberflutung erholen muss, der  legt ein Päuschen im hauseigenen Café ein. Dort gibt es Breakfast, Lunch, Drinks und Brunch mit wechselnden gesunden Speisen wie Bowls, Salaten und French Toast.

Prinzessinnengärten

Prinzenstraße 35-38, 10969 Berlin

Am Sonntag gibt’s wohl kaum einen besseren Ort in Berlin, an dem gemütliches Kaffeetrinken, der kleine Pizza-Snack und ein Flohmarkt-Bummel möglich sind. Der Prinzessinnengärten ist eine kleine Oase mitten am Moritzplatz. Jeden zweiten Sonntag findet dort ein Flohmarkt statt, auf dem man zu lukrativen Preisen wahre Schätze ergattern kann. Goodie? Das kleine Restaurant und das Café zwischen den Blumenbeeten und Kräutergärten für den kleinen Shopping-Hunger.

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Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.