TOP7 Berlin Fashion Week – Ohne diese Beauty-Produkte gehen wir nicht aus dem Haus

Die Fashion Week ist im vollen Gange und das bedeutet nicht nur Stress im Terminplan, sondern auch für die Haut. Das sind unsere 7 Essentials für die nächsten Tage

Schaut man während der Fashion Week in meinen Kalender, so erkennt man fast nichts mehr. Tausend Termine sind eingetragen, wieder durchgestrichen, Adressen wurden notiert, ebenso Telefonnummern für Notfälle und To-Dos. Aber wie sagte schon der deutsche Philosoph Manfred Hinrich: „Geniale Menschen finden sich nur im Chaos zurecht.” Wo allerdings strikte Ordnung herrscht, ist meine Beauty Bag.

Die wird vor der Fashion Week immer einmal gründlich geleert, sortiert und mit neuen Goodies gefüllt, die mir das Leben während der drei stressigsten (und wundervollsten) Modetage der Saison vereinfachen sollen – und mir schon einige Faux-Pas erspart haben.

Hier kommen also meine TOP7 Produkte, die man während der Berlin Fashion Week immer in greifbarer Nähe aufbewahren sollte:

Gute Vorbereitung ist alles

Wenn man während der Fashion Week mit einem makellosen, strahlenden Teint punkten möchte, dann kann man natürlich nicht fünf Minuten vorher mit der Vorbereitung starten. Die Nacht vorher reicht aber völlig aus.

Nach einer gründlichen Reinigung spannt mein Gesicht im Winter immer. Dagegen hilft Feuchtigkeitsserum, eine reichhaltige Creme und zwei- bis dreimal die Woche eine feuchtigkeitsspendende Overnight-Gesichtsmaske. Mein Alltime-Favorite, die Overnight Masque von Kiehl’s, wurde in letzter Zeit immer mehr von der Treatment Overnight Repair Mask von Emma S., einem schwedischen Skincare-Brand, abgelöst. Diese ist leichter, zieht schneller ein und hinterlässt kein ganz so fettiges Gefühl auf der Haut. Am nächsten Morgen ist die Haut prall, strahlt und ist gut durchtränkt.

Aber dem nicht genug! Wir wollen noch mehr Glow und vor allem einen leicht gebräunten Teint – die Wenigsten hatten schließlich das Glück, Weihnachten in der Sonne verbracht zu haben. Deswegen trage ich nach der Emma S. Gesichtsmaske noch die Overnight Bronze & Glow Mask von Charlotte Tilbury auf. Ich achte besonders darauf, sie gut am Haaransatz, dem Kinn, Nacken und Übergang zu den Ohren zu verteilen, denn sie enthält einen leichten Tanfaktor und zaubert so eine zarte Bräune über Nacht. Genau richtig für die kalte Berliner Fashion Week im Winter.

Kleiner Zusatztipp: Bei Stress besonders auf die Wasserversorgung des Körpers denken und daher viel trinken. Das ist nicht nur gut für den Stoffwechsel und die Haut, sondern verhindert Kopfschmerzen und beugt dem berühmten Fashion-Week-Kater vor. Deswegen immer mit dabei, am Schreibtisch oder am Nachttisch: Wasser!

Die Schönmacher

Bei der Fashion Week bin ich den ganzen Tag unterwegs, ziehe mich öfters um und möchte sicher sein, dass alles dort sitzt, wo es hingehört. Das gilt nicht nur für den Look, sondern gerade in Sachen Beauty. Auch wenn ich kein Mensch bin, der dicke Schichten von Make-Up trägt, greife ich in dieser Zeit großzügig auf meine aktuellen Foundation-Favoriten zurück: die Flawless Liquid Foundation von Nude by Nature und Les Beiges Healthy Glow Foundation von Chanel. Beide besitzen eine mittlere Deckkraft und haben ein sehr natürliches Finish, also genau die richtige Mischung aus matt und glowy.

Außerdem immer in meiner Handtasche: ein Parfum-Mini, diesmal ist es Philosykos von Diptyque, der Duftklassiker des französischen Brands, der nach Feigen riecht. Echte Raumwunder sind die Lippenstift-Minis von Charlotte Tilbury, in den Farben Secret Salma, ein toller Rosenholz-Ton, Carina’s Love, ein klassisches Rot und Kim K.W., ein sehr heller Nudeton, der von Kim Kardashian inspiriert wurde. Egal, was für Überraschungsevents der Tag so bringt, mit diesen drei Farben ist man für alle Eventualitäten vorbereitet und rote Lippen helfen bestens gegen einen müden Blick nach einem langen Tag auf den Beinen.

Niemals ohne …

… Handy und Deo das Haus verlassen. Eiserne Fashion-Week-Regel. Auch in Stresssituationen hält das Lavanila Healthy Deodorant ohne Aluminium immer, was es verspricht und hat mich noch nie im Stich gelassen. Die Formulierung ist cremig, riecht angenehm nach Vanille und reizt die Haut nach der Rasur nicht.

Zwar kein Beauty-Essential, aber ich konnte es euch nicht vorenthalten, denn ohne diese Teil wüsste ich inzwischen nicht mehr, wie ich mein Leben meistern könnte: die Handykette von xouxou Berlin. Ich krame während der Schauen nicht mehr in meinen Taschen, sondern habe das Handy immer griffbereit. Weiterer Pluspunkt: für die Partys am Abend brauche ich jetzt keine nervige Handtasche mehr, sondern packe einfach ein wenig Geld auf die Rückseite der Hülle – et voilá: Handy und Geld sind dabei, mehr brauche ich zum Durchtanzen nicht!

Alle Produkte in der Übersicht:

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.