Anprobiert: Jessies Highlights von der London Fashion Week Winter 2018

Meine akute Modeunlust bekämpfte ich jüngst in meinem New-York-Special: indem ich die Kleider vom Runway schon mal anprobiert habe. Zugegeben virtuell, aber wen juckt das schon? So kann man sich die Sachen doch viel besser vorstellen! Und daher mache ich das Round-Up der besten Looks vom Runway direkt weiter mit – indem ich im Handumdrehen gleichzeitig die Höhepunkte der diesjährigen London Fashion Week verrate.

Denn neben Christopher Baileys emotionalem Abschied bei Burberry (wichtigste Frage: kommt nun Phoebe Philo??) galt die Aufmerksamkeit vor allem der Queen, die sich dich glatt in der Front Row blicken ließ und Anna Wintour kennenlernte.

Auf gehts!

Erdem

Gelernt: Erdem liebt seine körperbetonten Blümchenkleider mit Spitzeneinsätzen. Auch nicht schlecht, wenn er mal ausbricht und noch mehr von seinem Können offenbart – immerhin hat ihm die H&M-Kollab internationale Aufmerksamkeit beschert, noch dazu ist Herzogin Kate sein grösster Fan und trug, mit dem dritten Kind schwanger, erst kürzlich eines seiner Kleider, wenn es auch etwas zurückhaltender war.

In diesem nebenstehenden Look jedenfalls sehe ich mich wiederum total, chapeau.

J.W.Anderson

Der britische Designer hat sich innerhalb kürzester Zeit zu den wichtigsten Jungdesignern unserer Zeit entwickelt. Neben seinem eigenen Label versorgt er uns bei Loewe mit den besten Looks jeder Saison und sorgte im Handumdrehen dafür, dass die Spanier wieder ganz weit oben mit spielen und Designerhandtaschen wie warme Semmeln verkaufen. Zwar finde ich seine Winterkollektion für 2018 nicht ganz so stark  (beschweren über diese drei Looks würde ich mich natürlich nicht) – aber vielleicht kommt die grössere Meisterleistung dann ja erst in Paris bei Loewe.

Ports 1961

Meine Füße gehen nicht mehr ohne Ports-Sneaker aus dem Haus, ihr wisst das ja zur Genüge. Heimlich erinnert mich die Chefdesignerin Natasa Cagalj aber vor allem an Phoebe Philo – besucht mal den Ports-Store auf der Rue Saint Honoré, dann wisst ihr, was ich meine! Ihre neue Winterkollektion für das kanadische Luxusunternehmen ist mir persönlich dann doch zu duster und wenig überraschend. Mit Ausnahme des roten Eyecandys! Hier geht es zu allen Looks.

Rejina Pyo

Die Senkrechtstarterin macht es mir leicht, die Runway-Kollektion zu mögen, denn sie bedient sich vieler aktueller Trendthemen, die wir kürzlich erst besprochen haben, darunter Buttons oder Pullunder, und knüpft sich den lässigen Boyish-Look vor. Meine Lieblingskollektion im Rahmen der alltäglichen Tragbarkeit mit dem gewissen Etwas.

Marques’Almeida

Die Zeiten von zerfetzten Denim-Oberteilen sind vorbei, so langsam wird das Designerduo um Marta Marques und Paulo Almeide erwachsen – immerhin ist es zehn Jahre her, dass sie am Central Saint Martins ihren Abschluss machten.

Ihre neue Kollektion erinnert mich stark an frühe Nicolas-Ghesquiere-Entwürfe für Louis Vuitton, besonders meine zwei favorisierten Looks. Aber eine gute Inspiration kann bekanntlich nicht schaden, wenn man sein eigenes Ding draus macht.

Delpozo

Pringle of Scotland

Burberry

Last but not least: das große Finale von Christopher Bailey bei Burberry! Mit „Time“ sagt er bye bye und ich bin traurig – die grössten Gänsehautmomente habe ich bei seinen Schauen in London erlebt. Dafür darf ich mich jetzt noch mal in den Klassikern des Hauses suhlen: das legendäre Burberry-Karo tragen wir omnipräsent zu Jogginghosen, dem legeren Trench oder der gelben Nordseeregenjacke und Cap.

„My final collection here at Burberry is dedicated to – and in support of – some of the best and brightest organisations supporting LGBTQ+ youth around the world. There has never been a more important time to say that in our diversity lies our strength, and our creativity.“ 

Word!

 

Na, was dabei für euch?

Alle Fotos: PR

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