Die 5 wichtigsten Trendlektionen aus der Attico Kollektion F/W 2017/18

Oh, Attico! Mit diesen Trends erobert das Label schon jetzt unsere Herzen

Also Freunde, setzt die Lesebrille auf, spitzt den Stift noch einmal an und legt den Block bereit. Denn hier kommt die Trendprognose für all diejenigen, die keine Lust auf seitenlange Schauenprotokolle und psychoanalytische Inspektion von Modekollektionen haben. Wir bringen es auf den Punkt: 5 Trends, die ihr euch für den Herbst merken müsst und sollt.

Denn nur die tollsten Labels schaffen es in unsere Trendlektionen und sichern sich hier durch Relevanz, den Überraschungsfaktor und Trendgespür ihren Platz in unserer Liste. So geschehen bei Attico. Das Label ist ja schon länger auf unserem Schirm, aber jetzt hat sich das Label der italienischen Streetstyle-Ikonen Giorgia Tordini und Gilda Ambrosio letzten Endes in den Mode-Himmel katapultiert. Sogar Anna Wintour, die normalerweise nur in der Front-Row sitzt und stinknormale Kollektionspräsentationen keines Blickes würdigt, schaut sich die neuesten Entwürfe persönlich vor Ort an – eine Sensation.

Und Miss Wintour hatte Recht und ist nicht umsonst den weiten Weg auf dem Mailänder Pflaster in ihren Manolo Blahniks herumgestochert (na gut, sie hat einen Fahrer, aber die Vorstellung finde ich trotzdem toll).

Hier kommen die 5 Trends des größten Aufsteigers auf der Mailänder Fashion Week:

Aktuelle Attico Favoriten

Wrap it around! – Das Wickelkleid

Wickelkleider, Wickelkleider, Wickelkleider. Auf keinen Trend freuen wir uns im Sommer mehr, als auf die Flatterteilchen, die einfach zusammengebunden werden. Was früher Diane von Fürstenberg mit ihrem Kleid auslöste, ist heute Attico. Die beiden Girls haben das Kleid wieder salon- oder besser gesagt partytauglich gemacht und vor allem zu ihrem ganz persönlichen Markenzeichen. Jessie trägt den Trend schon fleißig im Urlaub und wir zeigen euch im Sommer bestimmt noch einmal unsere Lieblingsmodelle getragen – nur leider ohne Attico, denn die sind out of budget.

Big in Japan – Asien-Prints

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Anfänge der 2000er-Jahre, in denen Asia-Prints schon einmal angesagt waren. Damals trug ich Partnerlook mit meiner Mutter – sie im schwarzen Kleid, ich hatte ein hellblaues mit Blümchen. Vielleicht finde ich unsere Modelle ja noch irgendwo im Schrank und kann im Herbst dann (endlich) mit den Trendsettern mithalten. Wer es nicht ganz so „authentisch“ mag, der setzt auf coole (Bomber)-Jacken mit Bestickungen.

Granny Chic

Irgendwann muss anscheinend jedes Familienmitglied dran glauben: Mom-Jeans, Opas nerdige Brille aus den 70er-Jahren, Boyfriend-Denim, Oversized Hemd von Papa – jetzt ist Oma dran. Und von der borgen wir uns ganz Attico-like ein kleines Strickjäckchen, Midirock und als Sahnehäubchen oben drauf noch ein Teil mit Oxford-Print – was die Familie wohl zu dem Trend sagt?

G-Time – Glitzer, Glitter, Glamour

Nach Einhorn-Trend und Pink-Power wurde es jetzt aber auch langsam mal Zeit, dass sich Glitzer zurück in unseren Alltag traut. Mit so einem Regenbogen-Pailletten-Glitzerkleid werden nicht nur Partys aufregender, sondern auch der Büroalltag so viel glamouröser. Ich teste das auf jeden Fall gleich mal und werde Jessie mit meinem Funkeln am Schreibtisch blenden.

One-Man-Show – Statement-Mäntel

Nie wieder Gedanken machen. Das ist bei dem Statement-Mäntel-Trend der beste Aspekt. Was drunter ist? Egal. Hauptsache Muster und Material stimmen und sorgen für ordentlich Aufmerksamkeit – Leo, Fake-Fur, Patch oder Print? Das bleibt dem Geschmack überlassen, ich tendiere aber stark zum Leo-Modell von Attico: ein Träumchen.

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.