5 Fragen an Caroline Blomst anläßlich ihrer Beachwear Capsule Collection

Vor nicht gar allzu langer Zeit postete die schwedische Fotografin und Bloggerin Caroline Blomst aus dem Griechenland-Urlaub ein Bikini-Foto von sich, bei dem mir persönlich die Kinnlade runterfiel: Hammer-Foto, Hammer-Body, Hammer-Bikini. Auf ihre Beachwear Capsule Collection für Esprit, die gerade in Berlin vorgestellt wurde und im April in den Handel kommt, war ich deswegen besonders

Vor nicht gar allzu langer Zeit postete die schwedische Fotografin und Bloggerin Caroline Blomst aus dem Griechenland-Urlaub ein Bikini-Foto von sich, bei dem mir persönlich die Kinnlade runterfiel: Hammer-Foto, Hammer-Body, Hammer-Bikini. Auf ihre Beachwear Capsule Collection für Esprit, die gerade in Berlin vorgestellt wurde und im April in den Handel kommt, war ich deswegen besonders gespannt.

Leider konnte Caroline bei dem Event im Stadtbad Neukölln nicht persönlich dabei sein, denn kurze Zeit nachdem sie das besagte Bikini-Foto veröffentlicht hatte, gab sie bekannt, dass sie ein Baby erwartet. Es wird ein Mädchen! Vater des Kindes ist ihr Kompagnon Daniel Troyse, mit dem die Schwedin ihren Blog Carolines Mode bzw. Stockholm Streetstyle bespielt.

#beachbound #greece #lookoftheday Ein von Caroline Blomst (@carolineblomst) gepostetes Foto am

 
Das Briefing für die Bademoden-Kollektion lautete übrigens wie folgt: Den Look von Stockholm Streetstyle an den Strand zu bringen. Dabei war Caroline nicht nur für das Design der insgesamt 25 Entwürfe, sondern auch das Lookbook-Shooting auf Mallorca verantwortlich. Bevor wir angesicht dieser Bilder komplett in Urlaubs-Fantasien versinken, haben wir Caroline schnell ein paar Fragen geschickt:

Caroline, was ist das besondere an deiner Bademoden-Kollektion?

Für mich ist das die ultimative Bademoden-Kollektion. Für jede Frau – egal welche Figur sie hat – gibt es den passenden Bikini oder Badeanzug. Wir haben uns bemüht, die besten Schnitte zu finden, die wirklich super aussehen, wenn man die Sachen anzieht. Außerdem haben wir mit einem sehr leichten Material gearbeitet, das schnell trocknet, aber nicht durchsichtig ist. Die Prints sind dezent und die Farben typisch skandinavisch entspannt. Die Tuniken und Sarongs kann man den ganzen Sommer tragen und die Bikins abends in Kombination mit Shorts oder Hosen. Es ist eine sehr tragbare Kollektion mit vielen klassischen Teilen.

Was macht die Kollektion persönlich?

Zuerst habe ich daran gedacht, was ich selbst gerne tragen würde und an die Teile, die meiner Meinung nach noch auf dem Markt fehlen. Meine Hauptinspiration für die Prints war das Pali-Tuch. Ich liebe dieses Muster und habe es in meine Kollektion übersetzt. Ansonsten war der Strand meine Inspiration – der bräunliche Sand und die klaren Farben des Ozeans. Vor allem aber sind wie gesagt die Prints sehr Caroline. Außerdem sind viele Teile schwarz – ich liebe Schwarz! Zudem hat jeder Bikini oder Badeanzug einen kleinen Stern oder Herz-Anhänger, weil ich diese beiden Motive als Tattoos auf dem Handgelenk trage.

Dein Lieblingsteil?

Das taupefarbene Bikini-Top, der gemusterte Bikini in Schwarz oder Blau und der schwarze Bikini mit dem Wrap-Effekt – der sieht übrigens auch als Top super aus, wenn man eine Jeans-Shorts dazu trägt. Den Sarong und die Tunika mag ich auch sehr.

Bei dem Launch der Kollektion in Berlin konntest du nicht dabei sein, weil du hochschwanger bist und nicht mehr fliegen darfst. Wie wirst du das neue Leben als Mutter mit deinem Job als Fotografin und Mode-Bloggerin verbinden?

Ich habe noch keinen Plan, ich lasse mich einfach treiben und versuche das Beste daraus zu machen – was auch immer auf mich zukommt. Bloggen und die Arbeit, die dazu gehört, ist ein Teil meines Lebens und ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Wie jede „Working Mum“ werde ich versuchen, die Familie und die Arbeit bestmöglich zu verbinden.

Wie sieht dein Lieblings-Schwangerschaftsoutfit aus?

Also ich finde, dass der Babybauch nackt und ohne Kleidung am besten aussieht, so wie das Foto, das ich in der 26. Woche auf instagram gepostet habe.

  #week26 #bump #mycalvins   Ein von Caroline Blomst (@carolineblomst) gepostetes Foto am

Wie sehen deine Pläne für 2015 aus? Verabschiedest du dich vorerst in den Mutterschaftsurlaub?

Ich möchte nichts planen, das Baby steht an erster Stelle. Mal sehen, wie sie so drauf ist. Wenn sie easy going ist, arbeite ich vielleicht 50%. Wenn nicht, dann bleibe ich auf jeden Fall zuhause. Also warten wir mal ab. Daniel und ich teilen uns die Elternzeit so gut es geht. Carolines Mode wird ganz normal weiterlaufen.

Danke und alles Gute für eure kleine Familie, liebe Caroline!

Die Fotos aus dem Lookbook und ein paar „Behind the scenes“-Eindrücke seht ihr in der Galerie:

(Fotos: Caroline Blomst, Benjamin Vnuk für Esprit)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.