Man höre und staune, das Piercing erlebt ein Comeback. Allerdings geht es dabei nicht um die fiesen Chirurgenstahl-Stecker für die Augenbraue oder Bauchnabel sondern um filigrane Ketten, Stecker und Ringe, mit denen das Ohr vom Helix bis zur Muschel kunstvoll dekoriert wird. Beste Adresse dafür ist zurzeit das Tattoo- und Piercing Studio New York Adorned. Hier arbeiten die beiden Piercer Evan Mcknight und J Colby Smith, wobei letzterer besonders gefragt ist. Warum? Statt auf das Extreme, konzentriert sich J Colby Smith bei seiner Arbeit auf das Schöne, wie er sagt.
Jedes Piercing ist individuell, das ist ihm wichtig. Zu seinen Markenzeichen zählen Mini-Ohrringe mit aufwendigem Gebimsel, etwa “Back Drops”, bei denen die Rückseite des Steckers verziert ist oder hochkarätige Gold-Ohrringe aus Indien. Emily Weiss von Into the Gloss, Candice Swanepoel, Erin Wasson, Julianne Moore, Scarlett Johansson, Rosie Huntington-Whiteley, Zoe Kravitz und Julia Frakes – sie alle haben sich bereits von J Colby Smith ins Ohr pieksen lassen. Sogar die Nasenketten (“septum chain”) von seinem Label 108 sehen irgendwie sexy aus.
Wer also demnächst nach New York fährt sollte dort mal einen Abstecher machen (ha, Wortwitz!) und uns von seinen Erfahrungen berichten! Ein Piercing ist kein Muss, denn auch ein Besuch im “Love, Adorned Shop” lohnt sich. Dabei handelt es sich um eine Fundgrube voller Schmuck, Interior und Geschenke. Man denke an Totenköpfe aus Bronze, Vintage-Flickenteppiche, Schmuck von Manon von Gerkan und und und.
Und wer schon immer wissen wollte, wer die Piercings von Rooney Mara für ihre Rolle als Lisbeth Salander gestochen hat – die Frau heißt Autumn Swisher und war ebenfalls einst bei Adorned New York tätig.
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