Journelles http://www.journelles.de Your Daily Dose of Fashion, Beauty and Interior Fri, 31 Jul 2015 09:57:41 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.9.7 Inspiration des Tages: Reisen mit Steamline Luggage http://www.journelles.de/inspiration-des-tages-reisen-mit-steamline-luggage/ http://www.journelles.de/inspiration-des-tages-reisen-mit-steamline-luggage/#comments Fri, 31 Jul 2015 09:57:41 +0000 http://www.journelles.de/?p=69914 Header Steamline Header

Nichts gegen einen klassischen schwarzen Rimowa Salsa Trolley, aber am Gepäckband kommt es immer häufiger zu Verwechslungen. Schon zwei Mal ist eine fremde Frau mit meinem Koffer abgehauen, weil sie dachte, es wäre ihrer! Mit den handgemachten Gepäckstücken von Steamline Luggage wäre das wohl nicht passiert… Urlaubszeit bedeutet Kofferpacken! Am Flughafen beobachte ich zu gerne, wie Reisende ihre Koffer kennzeichnen: Anhänger, Gurte, Aufkleber, sogar Geschenkbänder. Die Koffer von Steamline Luggage sind von…

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Nichts gegen einen klassischen schwarzen Rimowa Salsa Trolley, aber am Gepäckband kommt es immer häufiger zu Verwechslungen. Schon zwei Mal ist eine fremde Frau mit meinem Koffer abgehauen, weil sie dachte, es wäre ihrer! Mit den handgemachten Gepäckstücken von Steamline Luggage wäre das wohl nicht passiert…


Urlaubszeit bedeutet Kofferpacken! Am Flughafen beobachte ich zu gerne, wie Reisende ihre Koffer kennzeichnen: Anhänger, Gurte, Aufkleber, sogar Geschenkbänder. Die Koffer von Steamline Luggage sind von vornherein Eyecatcher und unverkennbar sowohl an ihrem Vintage-Look als auch den Candy-Farben wie Pink, Orange oder Mint.

Zu den Fans des Labels zählen u.a. Aerin Lauder oder Rachel Zoe. Unsere Favoriten sind die “The Editor Set” aus Leinen, sowie “The Correspondent” (echtes Leder) und “The Entrepreneur” (veganes Kunstleder).  

Schöne Idee: Nach dem Urlaub kann man die Koffer als Tisch oder Ablage nutzen. Um des Rest des Jahres nur im Kabuff zu stehen, sind sie viel zu schade!

PS: Wer trotzdem unbedingt einen schwarzen Koffer haben möchte: Zusammen mit Reiss hat Steamline eine Kaspelkollektion entworfen, die es u.a. bei Selfridges zu kaufen gibt.


Weitere Modelle seht ihr in der Galerie:

Journelles-Steamline-Navy-Entrepreneur-Briefcase-and-Overnighter

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The Entrepreneur von Steamline Luggage in Navy
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The Editor Set von Steamline Luggage
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The Correspondent von Steamline Luggage in Pink
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The Correspondent von Steamline Luggage in Orange
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The Correspondent von Steamline Luggage in Mint

(Headerfotos: Steamline Luggage, Anouskapb)

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JOURlook: 70er Print und Goldschuhe http://www.journelles.de/jourlook-70er-print-und-goldschuhe/ http://www.journelles.de/jourlook-70er-print-und-goldschuhe/#comments Fri, 31 Jul 2015 07:08:14 +0000 http://www.journelles.de/?p=70410 Marni_01

Der Sommer legt gerade ein Päuschen ein. Nicht schlimm, denn dann kann ich meine neuesten Gold-Schnürschuhe schon mal für den Herbst Probe tragen. Zum 70er Print-Rock liebe ich sie ganz besonders. Meine neuste Errungenschaft, eine Mini-Clutch in Bleistift-Form, habe ich gleich mit dabei. Passen zwar nur ein paar Groschen und ein Handy rein, für abends ist sie aber völlig ausreichend. Tagsüber kann man das schöne Stück, ganz praktisch, an die Alltagstasche anklipsen.  …

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Der Sommer legt gerade ein Päuschen ein. Nicht schlimm, denn dann kann ich meine neuesten Gold-Schnürschuhe schon mal für den Herbst Probe tragen.

Zum 70er Print-Rock liebe ich sie ganz besonders. Meine neuste Errungenschaft, eine Mini-Clutch in Bleistift-Form, habe ich gleich mit dabei. Passen zwar nur ein paar Groschen und ein Handy rein, für abends ist sie aber völlig ausreichend. Tagsüber kann man das schöne Stück, ganz praktisch, an die Alltagstasche anklipsen.

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Top: See by Chloé, Rock: Marni, Schuhe: Marni, Tasche: Anya Hindmarch, Armband: Aurélie Bidermann

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JOURlook: Das herbstliche Sommer-Outfit http://www.journelles.de/denim-rock-stellamccartney/ http://www.journelles.de/denim-rock-stellamccartney/#comments Thu, 30 Jul 2015 10:33:05 +0000 http://www.journelles.de/?p=70396 header_journelles_stellamccartney

In Berlin ist Ferienzeit. Alle Freunde sind im Urlaub, man kriegt vor der Haustür einen Parkplatz und selbst die Lieblingscafés schliessen für zwei Wochen. Unser “Haus-Vietnamese” macht direkt drei Wochen dicht! Wäre alles in Ordnung, wenn man als Zuhause gebliebene im Park oder Freibad seine Zeit verbringen könnte. Stattdessen ist hier Herbstwetter angesagt. Graue Suppe, Wind, 16 Grad. Ich bin seit Tagen entweder zu frisch oder zu warm angezogen und warte geduldig…

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In Berlin ist Ferienzeit. Alle Freunde sind im Urlaub, man kriegt vor der Haustür einen Parkplatz und selbst die Lieblingscafés schliessen für zwei Wochen. Unser “Haus-Vietnamese” macht direkt drei Wochen dicht! Wäre alles in Ordnung, wenn man als Zuhause gebliebene im Park oder Freibad seine Zeit verbringen könnte. Stattdessen ist hier Herbstwetter angesagt. Graue Suppe, Wind, 16 Grad. Ich bin seit Tagen entweder zu frisch oder zu warm angezogen und warte geduldig auf den versprochenen Sommer.

Heute hat es aber mal geklappt mit dem Anziehen: indem ich einfach den Herbstpulli übergezogen habe.

 

Gefunden habe ich dieses Schmuckstück, genau wie die rosafarbene Mansur Gavriel Tasche, bei eBay. Das Modell ist von Stella McCartney (in Creme gibt es ihn hier), lag aber nicht wirklich in meiner Preisklasse.

Bei der britischen Verkäuferin habe ich mehr als 30 Prozent gespart – und es ist Neuware!

 

Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Der Jeansrock ist ebenso von Stella McCartney. Topshop hat gerade einen ähnlichen und reduzierten Rock im Angebot und bei Edited gibt es auch ein tolles Modell!

Meine Sneaker sind nicht nur frisch geputzt, sondern auch meine derzeit liebsten: von Valentino bei Breuninger gefunden. Ähnlich schön glänzt und glitzert es bei diesen Superga-Versionen! Sonnenbrille: Ray-Ban.

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5 Body Produkte für ein WOW-Gefühl – Beauty du JOUR http://www.journelles.de/top5-body-products/ http://www.journelles.de/top5-body-products/#comments Thu, 30 Jul 2015 09:01:32 +0000 http://www.journelles.de/?p=70384 Body Wow / Beauty Journelles

“In Hamburg sagt man Tschüß”, heißt es doch so schön. In Hamburg sagt man aber momentan besonders gerne : “was für ein Schietwetter!” – und das fast jeden Tag. Kein Wunder bei der grauen Suppe da oben! Ich bekomme fast Herbstgefühle und verziehe mich ins Badezimmer: Dort ist es nicht nur warm, es duftet auch richtig lecker (das ist mein neues Trockenöl!). Falls dann doch noch mal die Sonne raus kommt, kann ich…

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Body Wow / Beauty Journelles

“In Hamburg sagt man Tschüß”, heißt es doch so schön. In Hamburg sagt man aber momentan besonders gerne : “was für ein Schietwetter!” – und das fast jeden Tag. Kein Wunder bei der grauen Suppe da oben! Ich bekomme fast Herbstgefühle und verziehe mich ins Badezimmer: Dort ist es nicht nur warm, es duftet auch richtig lecker (das ist mein neues Trockenöl!). Falls dann doch noch mal die Sonne raus kommt, kann ich meine gebräunten Urlaubsbeine mit diesen Körperpflegeprodukten, die ich gerade so wahnsinnig toll finde, gut in Szene setzen:

FACE STOCKHOLM Shower Gel
Dieses luxuriöse Duschgel habe ich zum Geburtstag bekommen und bin regelrecht süchtig nach dem Duft, den ich besonders abends, wenn ich nach einem langen Tag unter die Dusche springe, genieße. Der milde, weiche Duft hat was beruhigendes, wie ein wortwörtlicher Balsam auf der Haut. Das Duschgel selbst ist wahnsinnig ergiebig und fühlt sich seidenweich auf der Haut an. Wer gerade nicht Geburtstag hat oder keine 20 Euro ausgeben mag, dem empfehle ich alternativ das neue Arnika Duschgel von Weleda, das müde Muskeln wieder belebt und lecker nach Rosmarin duftet.

PREVAL Lipolotion
Seit Monaten ein Dauerbrenner bei uns im Badezimmer: die rückfettende Lotion von Preval, die man nicht nur für den Körper, sondern auch für das Gesicht nutzen kann. Ich brauche die Pflege überwiegend nur für Beine und Arme, die bei mir selbst im Sommer sehr trocken sein können. Damit meine Schienbeine immer vorzeigbar aussehen, ist diese Flasche für mich unabdingabr geworden. Die Marke ist übrigens ein echter Helfer für trockene und empfindliche Haut. Weiterer Tipp: die Urea Bodylotion von Eucerin, die ja einige von euch bereits kennen.

Body Wow / Beauty JournellesBody Wow / Beauty Journelles

 

ORIGINS Detoxifying Charcoal Body Scrub
Ich LIEBE Charcoal (Schwarzkohle) Beautyprodukte, da diese eine außerordentliche Reinigungswirkung haben. Da die Origins-Maske (eines der ersten Produkte mit diesem Inhaltsstoff) einer meiner absoluten Lieblinge ist, musste ich das Clear Provement Körperpeeling auch ausprobieren.

Dieses ist ganz feinkörnig und super sanft zur Haut (das ist mir immer wichtig), sodass man damit auch sein Dekolleté abschrubben kann. Das Packaging ist 1A und gefällt mir besonders gut – der Duft ist allerdings gewöhnungsbedürftig (riecht irgendwie nach Zahnarzt?!), aber ich fange an ihn zu mögen – wirkt auf mich besonders morgens sehr frisch. Entgiftend wirkt das Produkt meines Erachtens nicht, aber die dicke Paste schafft es die abgestorbenen Hautzellen abzutragen und mit Kraft der Kohle die Haut besonders intensiv zu reinigen.

 

VICHY Ideal Body Olio
Das ist der Jackpot unter den Körperölen! Denn das Trockenöl bleibt nicht auf der Haut sitzen, sondern zaubert ein seidig-zartes Hautgefühl, ohne zu kleben. Das öl duftet himmlisch (!) nach Sommer, Strand und Sonnencreme – ich kann momentan gar nicht genug davon bekommen und träume mich damit in Hamburg in wärmere Welten… Ideal für alle, die normale Körperöle zu klebrig finden und sich trotzdem nach der Pflege dieses schöner Formel sehnen. Tipp: Ich sprühe das Öl erst in Handflächen und massiere es dann in die Haut ein, weil beim direkten Aufsprühen auch gerne mal was daneben geht und dies den Fußboden in eine Rutschpartie verwandelt…

KLOTZ LABS Bodysta Hyaluron Body Spray
Was ich schon fürs Gesicht gut fand, gibt es nun endlich für den Körper: Das erfrischende Körperspray schenkt dem Körper viel Feuchtigkeit dank Hyaluron. Es handelt ich hierbei aber nicht nur um ein schnelles Erfrischungsprodukt für die Beine (klappt aber auch super, wenn es mal warm ist), sondern um ein Body-Spray mit vielen schönen Wirkstoffen, die die Haut happy machen sollen. Zum Beispiel Niaciamid, Vitamin B3, dass die Hautbarrierefunktionen aufrecht erhalten und die Hauterneuerung beschleunigen soll. Das soll übrigens auch Sonnenschäden kitten können. Top!

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Ein kleiner Tipp noch am Rande: Von Alverde gibt es gerade eine Limited Edition – das Körpermilch Spray ‘Wasserliebe’. Bescheuerter Name, aber eine super Pflegemilch, die sich  besonders für Pflegemuffel empfiehlt. Direkt auf die Haut aufsprühen und dann nur noch verteilen. Für meine Haut könnte die Textur noch einen Ticken reichhaltiger sein (ob der Öle wie Mandel- und Jojobaöl und Sheabutter), aber der Duft (wie weiche, frische Wäsche)  ist so toll, dass ich die Milch oft mit den oben genannten Favourites mische oder kombiniere. Mit knapp 3 Euro ein herausragendes Drogerie-Produkt!

Body Wow / Beauty Journelles

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Karriere-Interview: Lea Lange, Gründerin und Geschäftsführerin von Juniqe http://www.journelles.de/karriere-interview-lea-lange-gruenderin-und-geschaeftsfuehrerin-von-juniqe-com/ http://www.journelles.de/karriere-interview-lea-lange-gruenderin-und-geschaeftsfuehrerin-von-juniqe-com/#comments Thu, 30 Jul 2015 06:38:12 +0000 http://www.journelles.de/?p=70257 Journelles-Karriere-Interview-Lea-Lange-Juniqe-dot-com-1

“More Issues than Vogue”, “All We Have is Now“ oder „Do What You Love“: Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eigentlich diese Sprüche-Poster nennt, die man auf allen Blogs sieht? Lea Lange nennt sie “Motivational Prints”. Die gebürtige Hamburgerin ist Expertin in Sachen Wandverschönerung. Gemeinsam mit zwei Kollegen gründete sie vor eineinhalb Jahren die Online-Galerie für junge Kunst: Juniqe.com. Seidtdem hat sich das Start-up Unternehmen ziemlich gut entwickelt: Inzwischen präsentiert…

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“More Issues than Vogue”, “All We Have is Now“ oder „Do What You Love“: Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eigentlich diese Sprüche-Poster nennt, die man auf allen Blogs sieht? Lea Lange nennt sie “Motivational Prints”. Die gebürtige Hamburgerin ist Expertin in Sachen Wandverschönerung. Gemeinsam mit zwei Kollegen gründete sie vor eineinhalb Jahren die Online-Galerie für junge Kunst: Juniqe.com.

Seidtdem hat sich das Start-up Unternehmen ziemlich gut entwickelt: Inzwischen präsentiert Juniqe über 400 internationale und zeitgenössische Künstler, bietet seinen 60.000 Kunden über 8.000 Kunstmotive und liefert in 14 Länder. Außerdem hat Juniqe das Start-up Stylemarks übernommen, seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und einen siebenstelligen Jahresumsatz erwirtschaftet.

Anfang des Jahres stieg dann auch noch Europas führender Fotoservice Cewe als strategischer Partner ein. Man kann sagen: Läuft! Das Karriere-Interview mit der 28-jährigen Lea und welche Erfahrungen sie bei der Gründung ihres Unternehmens gemacht hat, lest ihr hier:

Liebe Lea, was für ein Bild hängt bei dir über dem Sofa und was ist die Geschichte dazu?

Ich habe ein Bild der jungen Kate Moss an der Wand bei meinem Sofa. Das habe ich noch während meines Studiums in München gekauft und es erinnert mich immer an diese Zeit. Als ich das Bild damals gesehen habe, hat es sofort etwas in mir bewegt und ich musste es haben. Ich bin überzeugt, dass es so mit Kunst sein muss.

Viele Leute assoziieren junge Kunst, die man im Internet kaufen kann, weniger als Sammler-Objekt, sondern Massenkunst oder Styling-Tool für ihre Wohnung. Läuft das Angebot von Juniqe für dich unter Interior-Accessoires oder Kunsthandel? Oder gehört inzwischen alles zusammen: Mode, Interior & Kunst?

Juniqe verkauft Kunst, für jeden, der mehr sucht, als ein Poster, aber nicht der Kunstkenner mit riesigem Geldbeutel ist. Es geht bei uns darum, sich mit Bildern zu umgeben, die einen ansprechen; nicht um etwas zu kaufen, dessen Wert sich in den nächsten zehn Jahren vervielfacht. Das Besondere bei uns ist, dass trotzdem hinter jedem Design ein Künstler steht, den man auf der Profilseite, in Interviews und Videos kennen lernen kann. Es gibt also hinter jedem Produkt eine Geschichte, die es einzigartig macht – auch wenn es kein kostspieliges Einzelstück ist.

Zu deiner Frage zum Zusammenhang von Mode, Interior und Kunst: Ich denke, das sind fließende Übergänge. Modenschauen sind ja schon manchmal sowas wie eine Kunstperformance, ich denke zum Beispiel an die Shows von Viktor & Rolf – und Kunst ist andererseits nicht nur dem Museum oder dem White Cube in der Galerie vorbehalten, sondern findet einen Weg in den Alltag. Unser Motto „Art. Everywhere.“ impliziert diesen Gedanken.

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In einem Interview hast du gesagt: „Kunst ist kein Elfenbeinturm mehr“. Was hast du damit gemeint und was ist überhaupt deine persönliche Beziehung zu Kunst?

Wir haben mit Juniqe.com die Destination für kreative, bezahlbare Kunst abseits den Mainstreams geschaffen. Wir verkaufen Kunst für jeden, nicht nur für einen kleinen elitären Kreis. Auch Künstler, deren Arbeiten nicht für tausende von Euro über den Tisch gehen, haben Geschichten zu erzählen. Ich entdecke unheimlich gerne neue Künstler, lasse mich von Ausstellungen inspirieren und träume natürlich auch davon, irgendwann einmal mehr Originale und Einzelstücke zuhause zu haben. So lange bin ich aber sehr glücklich mit meinen Juniqe-Kunstwerken. In meiner Wohnung ist Platz für beides.

Wie, wo und wann bist du auf die Idee gekommen, Kunst im Internet zu verkaufen?

Die Idee zu Juniqe ist im Herbst 2013 entstanden. Ich habe schon immer gern sehr viel Zeit mit der Einrichtung von Wohnungen von Freunden und Familie verbracht und kenne mich vor allem im Design- und Interior-Bereich, auch aufgrund meines vorherigen Jobs, u.a. bei Fab.com, sehr gut aus. Dabei wurde immer wieder deutlich, wie einfach es ist, Möbel und Accessoires in ganz verschiedenen Stilrichtungen und zu ganz unterschiedlichen Preisen zu finden. Etwas kreatives, aber bezahlbares für die Wand zu finden, war mit langer, aufwendiger Suche verbunden. Das wollte ich ändern!

Was war das erste Bild, das man bei euch kaufen konnte?

Wir sind im Januar 2014 mit 50 internationalen Künstlern live gegangen. Eins der ersten Motive, welche wir auf der Seite hatten, sind die “Watercolour Designs” von Iris Lehnhardt.

Poster von Iris Lehnhardt via Juniqe.com

Poster von Iris Lehnhardt via Juniqe.com

In 2014 wurde stylemarks von Juniqe übernommen und Juniqe hat die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie habt ihr es – auf ein, zwei Punkte gebracht – geschafft, die Investoren von eurer Idee zu überzeugen?

Wir konnten die Investoren von der einzigartigen Marktopportunität überzeugen, dass nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, eine Destination für kreative und bezahlbare Kunst abseits des Mainstreams fehlt und Kunden nicht wissen, wo sie nach diesen Produkten suchen sollen.

Außerdem haben wir ein sehr gutes Team mit relevanter Erfahrung – nicht nur das Gründerteam, sondern auch die Heads der einzelnen Abteilungen sind super.

Was macht ihr mit dem Geld bzw. für was braucht man als Start-up Unternehmen mehrere Millionen Euro? Oder fahrt ihr davon alle erst einmal heimlich in den Urlaub?

Leider nein! Aber das stimmt schon: Die Summen, die ein junges Unternehmen aufnimmt, scheinen auf den ersten Blick sehr hoch und man fragt sich in der Tat, was damit eigentlich passiert. Auf der anderen Seite muss man es schaffen, eine Marke, von der noch niemand etwas gehört hat, bei den relevanten Zielgruppen bekannt zu machen. So fließt auch bei uns ein signifikanter Teil des Geldes in Marketing: Facebook, Google Suche, außerdem testen wir gerade Printwerbung in Lifestyle-Magazinen und Außenwerbung. Da gibt es einfach einen sehr großen Zielgruppen-Fit für uns. Darum ist es für uns sehr effektiv. Anfang des nächsten Jahres wird es den ersten Juniqe-Werbespot im Fernsehen geben. Der zweite wichtige Punkt sind unsere Mitarbeiter. Unser Team besteht mittlerweile aus 45 Leuten – die müssen bezahlt werden.

Was ist eigentlich ein Business Angel und für was braucht man ihn?

Ein Business Angel ist eine Privatperson, die meist zum Start des Unternehmens eine kleinere Summe bereitstellt. Im Gegenzug dafür bekommt der Business Angel einen kleinen Anteil an deinem Unternehmen. Bestenfalls hat ein Business Angel Erfahrung, die für dich relevant ist und dir hilft, dein Unternehmen aufzubauen. Meist werden erst zu einem späteren Zeitpunkt größere Venture Capital Firmen zur Finanzierung des Unternehmens hereingeholt. Meist, nachdem man die ersten Daten aufzeigen kann.

Du hast vorher bei Fab.com gearbeitet, ein Onlineshop, der ziemlich steil gestartet ist und dann plötzlich weg vom Fenster war – was ist deiner Meinung nach schief gelaufen?

Meine 2,5 Jahre bei Fab waren auf jeden Fall sehr intensiv und mein Juniqe-Mitgründer Marc und ich konnten dort sehr viel relevante Erfahrung sammeln. Wir haben natürlich auch viel Unschönes miterlebt – daraus konnten wir aber einiges darüber lernen, wie wir unsere Unternehmenskultur, Entscheidungswege usw. besser gestalten. Aus solchen Situationen lernt man wahrscheinlich fast noch mehr, als wäre immer alles rosig gewesen.

Was spricht in Zukunft für den Kunsthandel im Internet? Was spricht deiner Meinung nach gegen eine echte Galerie und für den Onlinehandel? In was seid ihr besser, schneller, günstiger?

Wenn man in Berlin wohnt, hat man natürlich ein riesiges Angebot an tollen Shops und Galerien. Die meisten Leute haben dieses Angebot jedoch nicht oder es mangelt ihnen an Zeit. Daher bin ich überzeugt, dass in dem Marktsegment, in dem Juniqe sich befindet, Online klar die Zukunft ist. Wenn ich mir Fine Art kaufen würde, würde aber auch ich immer offline in die Galerie gehen und am liebsten dem Künstler noch die Hand schütteln. Im hochpreisigen Segment hat Online zwar auch Convenience-Vorteile, die Kundenerfahrung ist jedoch eine ganz andere.

Für 2015 erwartet ihr laut Gründerszene ein Umsatzwachstum von mehr als 500 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das klingt nach großen Plänen, aber auch viel Druck. Wie gehst du damit um?

Mit dem Wachstum kommt natürlich mehr Verantwortung. Mitarbeitern gegenüber, aber auch allen anderen Geschäftspartnern. Plötzlich ist es kein 5-köpfiges Team mehr und es fühlt sich nicht mehr an wie eine Gruppenarbeit in der Schule. Mit der erhöhten Verantwortung muss man sehr bedacht umgehen und trotz des Erfolgs muss jede Entscheidung weiter kritisch beleuchtet werden. Auf dem Erfolg ausruhen, ist sehr gefährlich. Beim Treffen mit meinen sehr guten Freundinnen oder beim Joggen kann ich aber sehr gut die großen Herausforderungen des Alltags vergessen.

Bei euch kann man über 8.000 Kunstmotive kaufen. Welche Art von Bildern verkauft sich besonders gut? Spürt ihr bestimmte Trends?

Ja, auch wir spüren Trends. Viele Motive, die an die Trends der Fashion- und Living-Branche angelehnt sind, verkaufen sich auch bei uns sehr gut. Beispielsweise unsere Botanik-Kollektion oder der arabisch inspirierte Shop sind sehr gut angekommen. Unsere Kunden lieben auch Muster- und Typografie-Prints.

Classic Botanical Leaves von Clinton Friedman via Juniqe

Classic Botanical Leaves von Clinton Friedman via Juniqe

Die sieht man ja überall auf den Blogs ja überall. Wer hat eigentlich damit angefangen und warum lieben die Leute diese Art von Bildern deiner Meinung nach so sehr?

Diese „Motivational Prints“ sind wirklich sehr beliebt, ja. Ich denke das hat mehrere Gründe. Erstens sind sie oft sehr witzig und ironisch und schaffen es, ein bestimmtes Gefühl bzw. den Zeitgeist in wenigen Worten auszudrücken („More Issues Than Vogue“). Zweitens haben sie einen gewissen Mantra-Charakter. Wenn man jeden Tag an der Wand liest „All we have is now“, dann verinnerlicht man die Aussage und lernt vielleicht wirklich, sich nicht immer Sorgen um die Zukunft zu machen. Zuletzt sind Worte natürlich auch eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit auszudrücken. Und das ist es ja, was man im Grunde immer bezweckt, wenn man die eigene Wohnung individuell gestaltet. Ich denke, das inzwischen extrem bekannte Holstee-Manifesto war eins der ersten Designs dieser Art. Die Macher haben sich zusammengesetzt, ein „Manifest für ein gutes Leben“ geschrieben und es in ein schickes typografisches Design verwandelt. Das ist viral gegangen und hat definitiv einen Trend in die Richtung ausgelöst.

Holstee Manifesto via Juniqe

Holstee Manifesto via Juniqe

Wie wichtig sind für euch instagram und das Teilen von Fotos für den Verkauf von euren Produkten? Du hast vorhin erzählt, dass ihr auch in klassische Print-Werbung investiert. Warum?

Instagram und Facebook sind für uns sehr wichtig. Unsere Produkte sind sehr visuell und viele Motive laden sofort zum Teilen ein. Man möchte seinen Freunden zeigen, was man bei Juniqe entdeckt hat oder es ist einfach ein humoristischer Spruch, der beschreibt, wie man sich gerade fühlt. Dadurch verbreiten sich unsere Designs rapide. Vor allem, wenn man Freunde mit den Juniqe Produkten sieht, schaut man sofort, wer dahinter steht. Trotzdem werden wir im Herbst das erste Mal auch klassischere Kanäle wie Print und Außenwerbung ausprobieren, im nächsten Jahr folgt der erste TV-Spot.

Wie findet ihr überhaupt neue Künstler und warum lohnt sich die Zusammenarbeit sowohl für euch als auch für sie?

Wir spüren unsere Künstler auf Blogs, in kleinen Magazinen und in den sozialen Netzwerken auf. Aus dieser großen Auswahl kuratieren wir genau die Künstler und Designs, die zur Marke Juniqe passen. Jeder Künstler ist bei uns unmittelbar am Umsatz seiner Produkte beteiligt und bekommt eine monatliche Abrechnung. Die Künstler müssen uns nur ihre Designs lizensieren und wir übernehmen den Rest (Marketing, Produktion, Versand usw.). Es ist also eine Win-Win Situation: Wir können ganz viele Designs unabhängiger Künstler anbieten und wir generieren Reichweite und eine Verkaufsplattform für den Künstler.

Auf welche Künstler ist Juniqe besonders stolz bzw. welche sind eure Aushängeschilder?

Ganz neu auf Juniqe gibt es das Fotografenduo J & B. Das hat schon ein bisschen Überzeugungskraft von unserem Einkäufer gekostet, bis wir die beiden für Juniqe begeistern konnten.

"Laurie 7" von J&B via Juniqe

“Laurie 7″ von J&B via Juniqe

Nun gibt es bei euch nicht nur Bilder, sondern auch iPhone Hüllen, Sweatshirts und sogar Duschvorhänge. Verramscht man so nicht die Motive – oder trifft das im Gegenteil genau euren Ansatz von junger, urbaner Kunst im Internet?

Auf diese Weise leben wir unser Motto „Art. Everywhere.“ Wir sind überzeugt davon, dass der Kunde entscheiden soll, wie er die Kunst in seinem Alltag erleben will. Abgesehen davon haben wir inzwischen ein sehr gutes Auge dafür, was wirklich gut als iPhone-Case funktioniert, und was nicht. Einige der Designs gibt es nur als Kunst für die Wand, weil sie auf einem Case, Shirt etc. einfach nicht wirken würden und der Kern des Bilds verloren ginge. Uns ist wichtig, dass nicht nur die Produkte an sich von hoher Qualität sind, sondern auch, dass die Kombination aus Design und Produkt funktioniert. Die Kategorie Wandbilder bleibt in jedem Fall unsere wichtigste Kategorie und unser Fokus.

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Was ist die hochwertigste Variante eines Bildes, die es bei euch zu kaufen gibt bzw. zu welche Variante von Druck, Rahmung etc. würdest du mir empfehlen?

Unsere limitierten Editionen sind sehr hochwertig, aus Hahnemühle-Papier, signiert und nummeriert. Für jeden, der ein bisschen weniger ausgeben möchte, würde ich das sehr große gerahmte Bild empfehlen. Die Rahmenfarbe hängt vom Motiv ab – ich mag die geölten hellen Eichenrahmen, die sehen super aus und die Qualität ist unglaublich gut.

Du hast Bachelors of Science an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Universität St. Gallen sowie den Master of Finance an der ESADE Business School in Barcelona absolviert. Danach warst du bei Ernst & Young und Roland Berger bevor du Head of Buying bei Casacanda und anschließend Executive Director Strategy & Analytics bei Fab wurdest. Was war deiner Meinung nach die wichtigste Station, bei der du am meisten gelernt hast? Was war das? Wann wusstest du, dass du etwas Eigenes machen möchtest bzw. was war der Auslöser für den Entschluss, sich selbständig zu machen?

Während meiner Praktika in der Beratung habe ich vor allem gesehen, dass dieser Berufsweg so gar nichts für mich ist. In meiner Zeit bei Casacanda und Fab habe ich unglaublich viele Dinge gelernt, dir mir bei meiner eigenen Gründung geholfen haben. Am meisten Spaß hatte ich jedoch bei Casacanda, als wir noch zu fünft waren und man ganz am Anfang stand. Darum war mir nach der Zeit bei Fab klar, dass ich wieder etwas von Tag 1 aufbauen möchte und Entscheidungen fällen möchte, die unmittelbar den Erfolg des Unternehmens beeinflussen. Ich genieße es sehr, mit jungen Leuten zusammen zu arbeiten, die mit viel Leidenschaft hinter Juniqe stehen und ähnliche Ideen und Vorstellungen von ihrer Arbeit haben.

Wie groß ist das Juniqe Team inzwischen – und welche Art von Leuten stellt ihr noch ein?

Wir haben mittlerweile 45 Mitarbeiter und ziehen im September auch wieder in ein neues, größeres Büro. Wir suchen zurzeit eine PR Managerin, Developer, Kundenservice-Mitarbeiter und Marketing-Leute. Bis Ende des Jahres werden noch einige Leute zum Team hinzukommen. Weihnachten ist auch eine wichtige Zeit für uns, wo besonders viel Arbeit anfällt.

Bei Juniqe arbeiten laut Website „Kunstbesessene, kreative Kindsköpfe, Marketing-Gurus und e-Commerce-Experten” – gibt es da nicht manchmal Krach, wenn Kreative auf Zahlenmenschen treffen?

Das ergänzt sich ehrlich gesagt ziemlich gut. Jeder kennt und respektiert die Spezialbereiche der jeweils anderen Kollegen. Die Diversität sehen wir als absolute Stärke. Wichtige Entscheidungen werden holistisch also ganzheitlich betrachtet und die Interessen balanciert. Das Thema Branding ist jedem bei Juniqe sehr wichtig und wir sind überzeugt, dass wir langfristig nur dann erfolgreich sein können, wenn wir eine kreative und authentische Marke aufbauen, die Spaß macht. Es gibt also definitiv auch Entscheidungen, die für die Marke und gegen die Zahlen gefällt werden.

Ihr seid drei Gründer: Wie teilt ihr die Arbeit auf? Mit wem arbeitest du täglich am engsten zusammen und was sind deine Hauptaufgaben?

Marc kümmert sich um Logistik, IT & Finance, Sebastian um Performance Marketing & Business Intelligence und ich bin für den Einkauf, das Sourcing, den Content und alles, was im weiteren Sinne mit dem Thema “Brand” zu tun hat verantwortlich. Am engsten arbeite ich mit unserer Art Direktorin und unserem Einkauf zusammen. Aber natürlich fällen wir drei Gründer alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam, oft auch nach intensiver Diskussion.

Was hast du zuletzt online gekauft?

Einen Rock von Alice & Olivia und eine neue Brille von Ace & Tate, die ich aber vorher im Pop-up Store anprobiert habe.

Euer Büro befindet sich auf der Brunnenstraße: Was sind deine 5 absoluten Lieblingsadressen in Sachen Shop, Essen, Bar, Museum, Galerie?

Parkhaus, Bosco, Lass uns Freunde bleiben, Alte Nationalgalerie, Rath Galerie.

Letzte Frage: Angenommen du dürfest das Bild eines großen Meisters ausleihen. Welches wäre es und wo würdest du es hinhängen?

Das Werk Jackson Pollock #2 von Jackson Pollock über meinem Esstisch. Das wäre ein Traum.

Vielen Dank für das Interview, liebe Lea!

Der Beitrag Karriere-Interview: Lea Lange, Gründerin und Geschäftsführerin von Juniqe erschien auf Journelles.

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News du JOUR: LiebLinks KW 31 http://www.journelles.de/news-du-jour-lieblinks-kw-31-2/ http://www.journelles.de/news-du-jour-lieblinks-kw-31-2/#comments Wed, 29 Jul 2015 10:48:44 +0000 http://www.journelles.de/?p=70151 lieblinks_gigihadidtopshop

Pickepackevoll sind ‘se geworden, meine liebsten News und Artikel der Woche! Das kommt davon, wenn man so lange mit instagram pausiert: ich habe das halbe Netz umgegraben un die schönsten Inspirationen und Infos für euch zusammen getragen. Céline fürs Haar Die minimalistische Haarspange von Céline war vergangene Saison DER Hingucker der Runwayshow. H&M macht es für uns nun erschwinglich. Ich gebe zu: ich hab die Spange bestellt!   Basic Sommer Outfits Die schönste Fotostrecke…

Der Beitrag News du JOUR: LiebLinks KW 31 erschien auf Journelles.

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Pickepackevoll sind ‘se geworden, meine liebsten News und Artikel der Woche! Das kommt davon, wenn man so lange mit instagram pausiert: ich habe das halbe Netz umgegraben un die schönsten Inspirationen und Infos für euch zusammen getragen.

Céline fürs Haar

Die minimalistische Haarspange von Céline war vergangene Saison DER Hingucker der Runwayshow. H&M macht es für uns nun erschwinglich. Ich gebe zu: ich hab die Spange bestellt!

 

Basic Sommer Outfits

Die schönste Fotostrecke der Woche (das Skateboardbild aus dem Header ist auch von ihr) hat die Bloggerin Park & Cube geknipst. So hübsch!

HAPPY Feet!

Mein bester Fund der Woche sind die fröhlichen Sandalen von Elina Linardaki, die in Griechenland in Handarbeit hergestellt werden. Sind die nicht toll? Machen automatisch gute Laune! Kann man in ihrem hauseigenen Onlineshop kaufen.

 

Hört Alexander Wang als Chefdesigner bei Balenciaga auf?

Dieses Gerücht feuert heute Morgen u.a. Suzy Menkes mit einem lustigen Bild an:

 

Womens Wear Daily berichtet ausführlich, dass der Vertrag von Wang, der seit 2012 bei Balenciaga ist, nicht verlängert werde: Separately, sources said Wang has been quietly seeking an investor for his privately held namesake brand, and may feel tugged between responsibilities at both businesses, as reported.”

 

Mein Lieblingslook der Woche

…kommt von Mode D’Amour. Locker und schön! Besonders gern mag ich die Hüfttasche.

 

Gelesen: The magic of not trying so hard

Decor8 ist ein Interior-Blog, aber Autorin Holly schreibt immer wieder tolle Kolumnen, die ins Herz gehen. In dieser konnte ich mich auch ein Stück weiter wieder finden. In “The magic of not trying so hard” geht es darum, das Hier und Jetzt zu genießen, anstelle immer nur dem nächsten Riesending hinterher zu hetzen. In diesem Stück berichtet sie davon,

 

Interior Inspirationen…

Gibt es en masse an dieser Stelle. Ich habe mir den Link ernsthaft mit “geiles Interieur” gemerkt – klingt meschugge, ist aber wahr!

 

DER Sweater der neuen Saison 

Das Saharienne Top als Pulli: Isabel Marant hat hiermit den hottesten Sweater der neuen Saison kreiert, der nun bei Luisaviaroma vorbestellbar ist.

 

Gigi Hadid für Topshop

Könnte ich mir einen anderen Körper von diesem Planeten aussuchen, so wäre es Gigi Hadids. So eine Bombe – kein unnatürliches Hungern, sondern schön sportlich! Die Amerikanerin hat gerade einen neuen Coup gelandet: Sie löst Cara Delevingne für die neue Topshop-Kampagne ab. Alle Bilder gibt es hier!

 

Beauty Heroes!

Jede Woche bestücke ich die Beauty Heroes Website von Cosmpolitan x Philips. Hier geht es zu meinen Sommerpostkarten!

 

Meine Grazia Shop Auswahl

Eine runde virtuelles Shopping habe ich in dieser Woche für den Grazia Shop gemacht. Mein Lieblingsteil ist diese Kette. Hier geht es lang zu meiner Auswahl!

Last but not least

Unser JOUUR. Keypiece, der Wollmantel June, ist streng limitiert. Deshalb haben wir auch nur noch wenige Modelle auf Lager! Hier gehts zum Shop.

Der Beitrag News du JOUR: LiebLinks KW 31 erschien auf Journelles.

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Dress up, dress down: das Off-shoulder-Kleid von Edited http://www.journelles.de/dress-up-dress-down-das-off-shoulder-kleid-von-edited/ http://www.journelles.de/dress-up-dress-down-das-off-shoulder-kleid-von-edited/#comments Wed, 29 Jul 2015 09:07:46 +0000 http://www.journelles.de/?p=70125 offshoulder_kleid_header

Wer wie ich klamottenfaul ist, sprich gern einfach das drüber zieht, was in nächster Nähe liegt, der dürfte auch Gefallen finden an Kleidern, die man immer und zu jedem Anlass tragen kann – indem man die Accessoires drumherum anpasst. Diesen Sommer geht ja nix ohne freie Schultern und auch ich habe mich seit meinem Weekday-Fund im vergangenen Jahr noch lange nicht satt dran gesehen. Im Gegenteil, als ich das Carmenkleid von Edited the Label im…

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Wer wie ich klamottenfaul ist, sprich gern einfach das drüber zieht, was in nächster Nähe liegt, der dürfte auch Gefallen finden an Kleidern, die man immer und zu jedem Anlass tragen kann – indem man die Accessoires drumherum anpasst.

Diesen Sommer geht ja nix ohne freie Schultern und auch ich habe mich seit meinem Weekday-Fund im vergangenen Jahr noch lange nicht satt dran gesehen. Im Gegenteil, als ich das Carmenkleid von Edited the Label im Shop sah, war es sofort um mich geschehen. Und es ist die perfekte Grundlage für eine Folge “dress up, dress down”!

Tagsüber kürze ich das Kleid durch den Taillengürtel und trage die Haare geschlossen. Dazu bequeme Schlappen von Isabel Marant, die gerade rund 70 Prozent herab gesetzt wurden, und Gucci-Tasche. Die Kette ist von Aurélie Bidermann.

 

 

 

Abends trage ich die Haare offen und lasse das Kleid so lang, wie es ist. Dazu noch meine Platforms von Uterque sowie meine YSL-Clutch von Breuninger (psst, dort gibt es gerade auch die überall ausverkaufte Velour Monogramme mit Quaste!!). Die Kette ist von Maria Black (so ähnlich hier).

 

 

Hier erkennt man die Transparenz des Chiffonkleides noch besser:

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& Other Stories: 5 x Paris Atelier Herbst/Winter 2015 http://www.journelles.de/other-stories-5-x-paris-atelier-herbstwinter-2015/ http://www.journelles.de/other-stories-5-x-paris-atelier-herbstwinter-2015/#comments Wed, 29 Jul 2015 08:10:37 +0000 http://www.journelles.de/?p=70296 stories_paris

Stellt euch vor, ihr dürftet in das Pariser Atelier von & Other Stories kommen, nach Herzenslust eure Lieblingsteile aussuchen und fotografieren: Für die neue Kollektion des Pariser Ateliers wurde nun eine Kampagne geshootet, sozusagen ein kleiner, persönlicher Preview auf die kommende Herbst/Winter 2015 Ware. Statt Models setzen fünf Frauen, darunter die Stylistin und Streetstyle-Ikone Ursina Gysi, die Entwürfe nach ihrem Geschmack in Szene. Thema der nächsten Saison ist der elegante Stil der…

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Stellt euch vor, ihr dürftet in das Pariser Atelier von & Other Stories kommen, nach Herzenslust eure Lieblingsteile aussuchen und fotografieren:

Für die neue Kollektion des Pariser Ateliers wurde nun eine Kampagne geshootet, sozusagen ein kleiner, persönlicher Preview auf die kommende Herbst/Winter 2015 Ware. Statt Models setzen fünf Frauen, darunter die Stylistin und Streetstyle-Ikone Ursina Gysi, die Entwürfe nach ihrem Geschmack in Szene.

Thema der nächsten Saison ist der elegante Stil der südamerikanischen Gauchos, wobei bei diesem Shooting das besondere Augenmerk nicht nur auf den Persönlichkeiten der fünf Frauen sondern auf den Accessoires bzw. Schmuck liegt.

Das Model Poppy Okotcha präsentiert einen Lagen-Look aus Jeans-Top und Kleid, bei dem übereinander getragene Ketten und Ohrringe im Fokus stehen:

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

 

 

 

Schauspielerin Violeta Sanchez trägt das Mountain-Print-Shirt –  ein schlichtes, dennoch auffallendes Outfit:

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

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Die Schriftstellerin Greta Bellamacina unterstreicht ihre unprätentiöse Aura mit Boho-Hut und massigen Armreifen. Wir lieben die Tasche!

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

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Das Model Angie Sherbourne trägt ebenfalls Lagen-Look aus roter Bluse und Midi-Kleid, den sie mit einer auffälligen Halskette aufwertet:

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

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Stylistin Ursina Gysi zeigt, dass die Klassiker-Kombi Jeans + Top noch besser funktioniert, wenn man ein bisschen Mut zur Farbe zeigt und an besondere Details denkt:

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

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Last but not least trägt & Other Stories-Designerin Philomène Tellaroli in elegantes, rotes Midi-Kleid, das sie mit einer Statement-Halskette ergänzt  – einem ihrer Lieblingsstücke der Kollektion:

& Other Stories: Paris Atelier Herbst/Winter 2015

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Philomène beschreibt ihre Entwürfe selbst wie folgt: „Von zart bis plakativ, sind Accessories das Herzstück dieser Saison. Diese kleinen Details verraten so viel von der Persönlichkeit, weil sie immer Visionen oder bestimmte Stimmungen spiegeln. Es war großartig diese fünf beeindruckenden Frauen zu sehen, wie sie die verschiedenen Aspekten der Kollektion verkörpert haben.“

Finden wir auch!

Die schönsten Bilder seht ihr in der Galerie:
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Die instagram-Diät: Wie meine Woche ohne das wichtigste Social Media Tool verlief http://www.journelles.de/die-instagram-diaet-wie-meine-woche-ohne-das-wichtigste-social-media-tool-verlief/ http://www.journelles.de/die-instagram-diaet-wie-meine-woche-ohne-das-wichtigste-social-media-tool-verlief/#comments Tue, 28 Jul 2015 11:54:09 +0000 http://www.journelles.de/?p=70067 instagram_break_journelles

Vorletzte Woche wurde mir plötzlich alles zu viel. Wenig Schlaf, ein nerviger Flug und Alltagsproblemchen. Beim Scrollen durch instagram bekam ich schlechte Laune und stellte mir alle Fragen, die mir häufiger durch den Kopf gehen, auf einen Schlag: Wofür mache ich das eigentlich? Wo ist der schöne spontane und instantane Moment hin? Wieso kriegt ein dämliches Bild von einer Kaffetasse 456.321 Likes? Wieso ist diese Person schon wieder auf den Malediven? Wieso habe ich mir…

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Vorletzte Woche wurde mir plötzlich alles zu viel. Wenig Schlaf, ein nerviger Flug und Alltagsproblemchen. Beim Scrollen durch instagram bekam ich schlechte Laune und stellte mir alle Fragen, die mir häufiger durch den Kopf gehen, auf einen Schlag: Wofür mache ich das eigentlich? Wo ist der schöne spontane und instantane Moment hin? Wieso kriegt ein dämliches Bild von einer Kaffetasse 456.321 Likes? Wieso ist diese Person schon wieder auf den Malediven? Wieso habe ich mir die App instrack gekauft, in der ich sehen kann, wer mir unfollowed ist? Da sind mir doch glatt einige Bekannte flöten gegangen! Und wieso zum Teufel scrolle ich dennoch schon seit 20 Minuten stupide weiter runter, ohne dabei auch nur einen Funken Inspiration zu empfinden?

Es geht nur noch um gestellte Bilder, gleichmäßige Feeds, durchdachte und photogeshoppte Bilder, die sich ständig wiederholen, jede Menge Kalkül, die fetteste Aussicht, healthy lunch, Schuhe auf dem Bett. Das Schlimmste daran: ich bin stellenweise selbst zum Opfer dieses insta-Diktats geworden und achte darauf, was ich wie wann poste. Es ist ein durchaus reeller Ausschnitt meines Lebens, aber der Rest (besagter Freitagabend: Pizza, Pyjama, fettige Haare) würde niemals auf instagram erscheinen.

Ich verschreibe mir also selbst die instagram-Diät: Kein Posten, kein Schauen. Auf unbestimmte Zeit. Ich poste zum Abschied ein Bild mit der Abwesenheitsnotiz – in erster Linie, damit meine Mutter sich nicht wundert.

Es ist Wochenende und als ich Samstagfrüh die Augen aufschlage, kümmere ich mich zunächst mal um mein eigenes Leben, bevor ich via instagram in das Leben anderer eintauche. Ich lese lange und ausführlich die Nachrichten, höre Musik, fange endlich “Orange is the new Black” an und treffe meine Freunde. Dabei fotografiere ich nicht mein Essen oder bitte sie um ein Outfitfoto. Ich habe beste Laune und fühle mich kein Stück uninformiert – fange aber durchaus an, nach ewiger Abstinenz auf Twitter zu scrollen. Und lese ausführlich Blogs in meinem Feedly. Der Placebo-Effekt setzt ein.

Sobald ich mein Handy in der Hand halte, öffne ich instagram unterbewusst sicherlich 10 Mal. Ach was red ich, 20 Mal! Und habe mich selbst ganz schön erschrocken, dass es ein Automatismus geworden ist, über den ich gar nicht mehr nachdenke. Pfoten weg, Fräulein – also verbanne ich die App vom Startbildschirm in die letzten Reihen.

Nun ist es ja nicht nur so, dass ich instagram ausschliesslich privat nutze. Es ist ein unabdingbarer Bestandteil meines Geschäfts geworden. Als ich Anfang 2010 “diese neue App” runterlud und auf lajessie mein erstes Bild aus Florenz postete, wusste ich: das ist revolutionär. Dass es mal zum wichtigsten Social Media Tool für Blogger werden würde, konnte ich aber nicht ahnen. Es ist sozusagen das Mikroblog für Journelles und ich bemerke immer wieder, wie Leser nur noch Bilder scrollen, als sich ernsthaft Texte durchzulesen.

Für den Launch meines Labels JOUUR. beispielsweise war instagram sehr wichtig: Schon vor dem Start konnten wir interessierte Leser am Entstehungsprozess teilhaben lassen –später wurden via instagram die ersten Teile verkauft. Neben Facebook und Journelles ist der Erfolg der Verbreitung somit eng an instagram verknüpft.

Ich nutze instagram ausserdem stark zu Recherche-Zwecken (und da kommt es mir sehr gelegen, dass man nun auch im Browser suchen kann); finde viele tolle neue Labels oder Persönlichkeiten (nicht zuletzt ist dadurch unsere Kategorie instaLove entstanden), kann Red Carpet Events sofort verfolgen, navigiere mich durch unbekannte Städte und finde neue Reiseziele (Marrakesch!). Durch instagram komme ich durchaus auf neue Ideen für Artikel.

Hast du schon das Elin Kling Baby gesehen?

fragt mich Lexi Anfang der Woche, was ich natürlich verneine – geht ja nicht! Also gucke ich ganz kurz im Browser (süüüss!) und schaue ausserdem nach, was Kim Kardashian gerade so treibt. Dafür schäme ich mich und schliesse den Tab sofort wieder.

Zur Wochenmitte macht sich langsam Unruhe breit. Es juckt mir in den Fingern, eigenen Content zu posten – aber in die App gucken mag ich selber nicht. Im Café am Morgen (Sommerloch!) fotografiere ich pro forma mein Frühstück, ansonsten lasse ich den Gedanken freien Lauf und schaue Passanten an.

Vielmehr überlege ich, was ich in Zukunft selber posten möchte. Mein Feed ist wie ein Garten voller Unkraut: Ich poste mal dies, mal jenes. Ohne roten Faden, dafür hoffentlich mit Abwechslung. instrack gibt Aufschluss darüber, was bei den Leser mit vielen Likes honoriert wird:

Und was nicht:

Wäre ich also klug, gäbe es fortan nur noch Blumenbilder und Interior. Und keine dunklen Runway-Shots mehr. Hmmpf.

Donnerstagabend, es sind inzwischen 6 schöne Tage ins Land gezogen, öffne ich die App wieder, um meine genervte Ausgangssituation zu verbessern: Ich schmeisse Accounts aus meinem Feed. 1300 Abos sind eindeutig zu viel des Guten. Wen ich rein gar nicht kenne und an den ich mich nicht mal erinnere, wird gelöscht. Wer mir schlechte Laune macht, eh. Wo alles gleich aussieht und sich immer nur wiederholt: adé. Ich möchte endlich mal wieder die Bilder meiner Freunde sehen und mich nicht stundenlang durch scrollen müssen zu ihnen. Die Reinigung dauert länger als gedacht – später habe ich mich knapp 500 Accounts entledigt. Locker luftiges Gefühl!

Fazit

Eine Woche ohne instagram: Schön war das. Ich habe natürlich rein gar nichts verpasst und mir abtrainiert, stundenlang sinnlos durch zu scrollen – erst recht nicht mehr direkt morgens nach dem Aufstehen. Ich verplempere keine Zeit mehr mit etwas, das mir nicht gut tut. Mein Kredo (und es hat am vergangenen Wochenende schon bestens geklappt): Selber posten, aber nicht mehr ständig scrollen. Nur, wenn mich wirklich etwas interessiert, dann darf es mal länger dauern. Bei den Dancevideos von Taylor Hatala, zum Beispiel.

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JOURlook: Khaki Jeans + Trompetenshirt http://www.journelles.de/outfit-khaki-jeans-trompetenshirt/ http://www.journelles.de/outfit-khaki-jeans-trompetenshirt/#comments Tue, 28 Jul 2015 09:17:32 +0000 http://www.journelles.de/?p=70119 outfit_trompetenaermel_isabelmarant4

Es gibt Kleider in meinem Schrank, die schaue ich immer verliebt an und erfreue mich an ihnen, aber dann greife ich doch wieder zu den Basics und gedeckteren Farben. Das Trompetenshirt von Étoile Isabel Marant (in anderer Farbe hier im Sale) in kräftigem Rot habe ich schon vor einem halben Jahr gekauft und auch im Urlaub angezogen, auf die Berliner Straßen habe ich es aber erst jetzt ausgeführt. Immerhin habe ich die beste…

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Es gibt Kleider in meinem Schrank, die schaue ich immer verliebt an und erfreue mich an ihnen, aber dann greife ich doch wieder zu den Basics und gedeckteren Farben. Das Trompetenshirt von Étoile Isabel Marant (in anderer Farbe hier im Sale) in kräftigem Rot habe ich schon vor einem halben Jahr gekauft und auch im Urlaub angezogen, auf die Berliner Straßen habe ich es aber erst jetzt ausgeführt.

Immerhin habe ich die beste Kombi dazu gefunden: die Jeans von J.Brand habe ich ebenfalls schon vor mehreren Wochen bei Breuninger gekauft – ich bin ja Riesenfan der skinny jeans und die khakifarbene Version ist mein Favorit und sorgt für Abwechslung beim Beinkleid!

Dazu trage ich meine Marni-Schuhe und eine rote Céline Trio.

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