Wie man mit Modebloggen Geld verdient und wieso das nichts mit verlorener Glaubwürdigkeit zu tun hat

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Seit bald acht Jahren bin ich Modebloggerin. Vielleicht wird sich der ein oder andere noch an die ersten Monate bei LesMads erinnern. Aus einem Hobby wurde mein Beruf und das Business hat in dieser Zeit viel durch gemacht: von der rasanten Vergrößerung, Etablierung, über den Sonderlingstatus bis hin zur Akzeptanz und dem heutigen Kampf um Relevanz und Reichweiten hat die (deutsche) Modeblogosphäre so ziemlich alles erlebt –  inklusive den jeweiligen Autoren! Bei mir gab es sehr viele Höhen, spannende Begegnungen, Reisen und die Möglichkeit, sehr viel auszuprobieren. Von Fernsehen über Radio bis Beratung, Kreativworkshops, einem geschriebenen Buch und Moderation ist so ziemlich alles dabei. Dass Blogs nicht nur eine Modeerscheinung sind und man davon zum Teil auch leben kann, dürfte inzwischen klar sein.

Vielmehr sind die viel belächelten Neulinge in der Branche etabliert – jedoch verliert alles, was nicht mehr neuartig ist, irgendwo auch an Besonder- und Aufgeregtheit. Das gilt für so ziemlich jeden Bereich und trifft auch auf Blogs zu. Im Zuge der Professionalisierung haben sich Abläufe, Eindrücke, Themen und die Zusammenarbeit mit Agenturen und Marken vollkommen verändert. Weiterhin ist die wichtigste Währung eines jeden subjektiv geführten Blogs Authentizität und Glaubwürdigkeit. Die beginnt bei der Themenwahl, äußert sich in der Ausführung und eigenen Meinung sowie dem Geschmäckle. Die Demokratisierung der Mode! So titelten viele Magazine vor wenigen Jahren. Der grösste Vorwurf, den sich Blogger in Deutschland heute gefallen lassen müssen, ist die sogenannte “Käuflichkeit”. Denn wer Geld mit etwas verdient, das in einem so meinungsstarken Segment stattfindet, kann angeblich gar nicht authentisch oder sich treu bleiben.

Und weil ich nicht nur in Interviews, sondern auch von Bekannten und Lesern immer wieder gefragt werde, erzähl ichs euch: Wie man mit Modebloggen Geld verdient und wieso das nichts mit verlorener Glaubwürdigkeit zu tun hat.

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Gesprächsstoff: Trends werden nicht mehr auf der Straße gesetzt – sondern wieder auf dem Runway

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Juhu ihr Lieben! Eine Runde Gesprächsstoff anlässlich der Fashion Weeks:

Wenn ich mir die Streetstyle-Bilder ansehe (und die Entstehung auch live vor Ort in NYC und London gesehen habe), dann ist es nicht nur ein alltagsferner Styling-Zirkus, über den wir schon oft diskutiert haben, sondern auch eine Umkehrung gewisser Trends.

Vor etwa 3,4 Jahren wurde durch Blogs und Streetstyle-Fotografie die modische Demokratisierung gefeiert, einhergehend mit den Trends von der Straße. Denn die wurden, das kann man nicht leugnen, inzwischen auf der Straße gemacht, nicht mehr auf den Runways. Vielmehr haben die Designer sich von dem inspirieren lassen, was international auf den Straßen der hippen Großstädte los war.

Schaue ich nun, was die Fashionistas und Redakteurinnen tragen bei den Modewochen tragen (und das ist es ja, was später auch auf Blogs und in den Magazinen landet), wird eines klar: die Trends werden wieder auf den Laufstegen gesetzt. Nicht anders herum. Denn die Damen tragen ausschliesslich Designerware, Head to Toe Looks, Blogger werden von den Labels von Kopf bis Fuß ausgestattet.

Viele Dinge, die wir im Februar/März auf den Laufstegen gesehen haben, setzen sich nun durch (Khaki, Schlaghosen, Taillengürtel, Overknees) – was meint ihr, hat sich damit nun nicht ernsthaft das Streetstyle-Gedöns erledigt und wird nur noch als zusätzlicher Werbeblock vor den Schauen genutzt?

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Gesprächsstoff: Sind Starstyle und Celebrity Dressing akut vom Aussterben bedroht?

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Die Instyle macht eine Beilage mit Chiara Ferragni statt Alexa Chung auf. Wie Kate Moss, Sienna Miller, geschweige denn Jennifer Lopez aussehen, interessiert kaum jemanden mehr. Noch vor ein paar Jahren war das anders. Damals kamen Gala Style, Intouch Style und all solche Zeitungen auf den Markt.

Heute wollen die Leute nicht mehr den “Look der Stars”, sondern das, was sie an Bloggern oder an Normalos auf instagram sehen. Wie wichtig ist für euch der Look der Stars? Wer war früher eure Stilikone? Und was ist aus ihr geworden? Wir haben in einer Runde Gesprächsstoff diskutiert – und freuen uns auch auf eure Meinungen!

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Gesprächsstoff: #YouDidNotEatThat

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Als Modeblogger gehört es fast schon zum guten Ton, auf seinem instagram-Account neben modischen Ergüssen auch Cupcakes, Eis, Bagels, üppige Buffets und leckeres Essen abzulichten. Je lieblicher der Look des Cupcakes, gern auch in Verbindung mit Blumen und einem Ausschnitt des eigenen Outfits, desto höher die Chances auf viele Likes. In vielen Fällen eine Farce, denn die abgebildeten Leckereien werden kaum gegessen.

Um das Bild zu relativieren, das auf instagram propagiert wird, hat eine bislang unbekannte Person den instagram-Account @youdidnoteatthat ins Leben gerufen, um mit Reposts und ironischen Bildunterschriften darauf hinzuweisen, dass die dünnen Bloggerinnen/Models ganz sicher nicht den riesigen Burger, fünf Eis oder die Pizza gegessen haben. Daher fragen wir uns heute in einer neuen Runde Gesprächsstoff, woher dieses Phänomen stammt, wie die Realität wirklich aussieht und was unsere Erfahrungen damit sind.

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Gesprächsstoff: Der Image-Wandel der Kim Kardashian West (und ihr Brautkleid!)

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Sonntagmorgens lese ich im Bett immer die Online-Ausgaben der Tageszeitungen auf meinem iPad, aber gestern musste ich mir auf allen möglichen Tratschseiten erst mal die News von der zweitwichtigsten Hochzeit des Jahres (ich muss das so schreiben, denn die eigene steht ja noch aus) von Kim Kardashian und Kanye West zusammen suchen.

Das muss man sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Seit wann interessiere ich mich für den Kardashian-Clan und folge dem ganzen Trupp auf instagram? Die Trash-Königin hat einen bemerkenswerten Image-Wandel hinter sich, der sicher auf Papa Kanye und seine Designerfreunde in Paris zurück zu führen ist. Binnen zwei Jahren hat er seine Frau und sich nicht nur auf das Cover der amerikanischen Vogue katapultiert, sondern sich auch den Respekt der Modewelt für Kim erarbeitet – am Freitag wurde mit Designlegende Valentino auf Schloss Versailles gefeiert, Balmain-Designer Olivier Rousteing scheint in Kim die grösste Inspiration gefunden zu haben, die Chefredakteurin der italienischen Vogue, Franca Sozzani, feierte in Florenz bei der grossen Sause mit und Riccardo Tisci von Givenchy hat das Spitzenkleid für die Zeremonie designt.

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Hochzeitskolumne: Blumen, Film und das Standesamtkleid

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Meine Hochzeits-Excel-Tabelle wurde in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt. Gestern Abend kam es über mich, denn die Einladungen sind da und es wird ernst. Da kommen plötzlich weltbewegende Fragen auf: Was für Gastgeschenke wollen wir machen? Wie sieht das Menu aus? Was bietet das Mitternachtsbuffet, damit der Alkoholpegel vorübergehend runtergeschraubt werden kann? Wie sieht denn nun die Tischdeko aus? Signature Cocktail? Die Blumenauswahl? Wie viele Lieblingszutaten kann man in nur eine Hochzeitstorte quetschen?

Machten mir gewisse Dinge im ersten Planungsviertel nicht so viel Spaß, ist die Orgabiene in mir nun zum Leben erwacht. Und ein paar Dinge der Vorbereitung teile ich schon jetzt gern mit euch. Hier ist Teil zwei meiner Hochzeitskolumne.

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Gesprächsstoff: Kommentare nur noch via Facebook zulassen?

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In den letzten Monaten habe ich eine deutliche Diskrepanz beim Kommentarverhalten in den Social-Media-Netzwerken instagram und Facebook sowie in den Kommentaren unter unseren Blogposts feststellen können. Das verwendete Tool „Disqus“ ist anonym, weder muss man korrekte Namens- oder Emailangaben machen oder sich mit einem Profil verknüpfen, noch zeigt man sein Gesicht. Die pure Anonymität führt automatisch zu einem harscheren Ton; Kritik wird in den seltensten Fällen konstruktiv vermittelt, Diskussionen entbrennen höchstens unter den subjektiven JOURlooks und gehässige oder abwertende Meinungen gehen wesentlich leichter von der Hand.

Das ist nicht nur auf Journelles so, im Gegenteil geht es bei Magazinen oder Zeitungen wie beispielsweise bei Zeit Online viel wilder zu. Ich habe bereits beim Start von Journelles überlegt, ob ich mir das nach LesMads überhaupt noch mal antue – habe mich dann aber für den Austausch entschieden, weil Kommentare immer noch zu einem Blog(azine) gehören und ich jegliches Feedback toll finde. In den letzten Monaten hat der Ton der Leser in den Kommentaren jedoch deutlich angezogen. Spannend zu beobachten ist daran, dass das Feedback auf instagram oder auf unserer Facebook-Page dafür immer besser wurde: Es ist authentisch, ehrlich und wesentlich harmonischer. Logisch irgendwie, denn dort kann mit einem Klick nachvollzogen werden, wer der Urheber des Kommentars ist.

Kritisiert wird trotzdem – aber auf Augenhöhe und mit dem nötigen Respekt, dem man seinem Gegenüber im „wahren Leben“ auch entgegen bringen würde. Diskussionen sind automatisch gehaltvoller.

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Hochzeitskolumne: Ja, wie weit biste denn?

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Egal, wen ich wann und wo treffe, im ersten Satz kommt immer die Frage: “Bald steht ja das grosse Ereignis in diesem Jahr an! Wie weit biste denn mit den Vorbereitungen?” Ich muss dann immer überlegen, ob damit ein Journelles-Projekt gemeint ist, bis ich raffe, dass es meine eigene Hochzeit ist. Die Uhr tickt, es sind nur noch drei Monate – eine Bridezilla ist aus mir bislang nicht geworden, ich stresse mich nicht und irgendwie fühlt sich alles so surreal an, obwohl die Verlobung nun ein Jahr zurück liegt.

Dabei habe ich schon fleissig nach Inspirationen gesucht: Pinterest-Moodboards erstellt, die Top10 Hochzeitsblogs gelistet, Ideen für Hochzeitskleider gesammelt… aber das hilft auch nur bedingt. Letzten Endes ist die Hochzeit auch nur eine Veranstaltung, die mit fein säuberlicher to-do-Liste geplant werden will. Wie das bislang gelaufen ist, erzähle ich euch hier im ersten Teil meiner Hochzeitskolumne!

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Gesprächsstoff: Überangebot Mode – Was inspiriert uns noch?

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Wie konsumiert ihr Mode? Wer sich Tag ein Tag aus mit Mode auseinander setzt, gerät irgendwann in einen Strudel, der langweilen kann. Oft frage ich mich: Was inspiriert mich eigentlich noch? Mit der Demokratisierung der Mode, dem direkten Zugang zu ihr, dem Antizyklus und dem ständigen “6 Monate im Voraus sein” verfliegt der Zauber schneller als man gucken kann. Zwar schaue ich mir gerne Streetstyle-Fotos an, aber besonders in Mailand fiel mir die zwanghafte Maskerade auf. Jedes Foto wird überflogen, nichts regt mehr an, kein Twist, kein Fehler, der sympathisch machen könnte, ist zu finden. Die Looks werden runtergespielt, sind hübsch aber identitätslos.

Im heutigen Gesprächsstoff soll es gar nicht nur um die Daseinsberechtigung von Streetstyle gehen (das haben wir ja schon diskutiert). Vielmehr geht es um fehlende Begeisterung im Überangebot: Befinde nur ich mich in einer momentanen Krise, wenn ich gar nicht mehr weiss, was ich als Konsument eigentlich möchte oder wie ich mich mit Mode auseinander setze? Vielleicht ist es als Modeautorin auch schlichtweg eine Blase, in der man lebt. Und draussen, in der echten Welt, sieht es wieder ganz anders aus. Lasst mich wissen, was ihr denkt!

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Gesprächsstoff: Auch in der Mode Trend – Detox, Clean Eating und Co

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Clean Eating, Tea Tox, Smoothies, Size Zero Sport, Detox – Beyoncé macht die Diät “22 Tage vegan” und sieht aus wie eine junge Göttin, bei uns flattert das Buch “7 Tage grün” rein, neulich habe ich das Paleo (Steinzeit-)Restaurant Sauvage besucht und wenn man mal ehrlich ist, quatschen wir im Büro und unter Freundinnen den lieben langen Tag über Essen, Sünden, zu wenig Sport und Gesundheit.

Auf instagram ist gesunde Ernährung ein Like-Faktor, an jeder Ecke wird man als Fleisch-Esser bekehrt, die Modebranche schwört auf Juice-Diäten. Wurdet ihr schon von dem Health-Trend Clean Eating angesteckt? Und was sind eure Erfahrungen? Freuen uns auf eine schöne neue Runde Gesprächsstoff!

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Gesprächsstoff: #Selfie 2014

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Die Entwicklung des Selfies – von Umkleidekabinenbildern über Duckfaces bis hin zur ultimativen Selbstdarstellung und Inszenierung. Wo geht’s hin mit den Selfies im Jahr 2014 und wie viel können wir eigentlich noch ertragen? Selfie ist immerhin das Wort des Jahres 2013 geworden und wir können auf allen Ebenen, in jeder Berufsgruppe, bei No Names oder A-Promis beobachten, wie sich fein selbst inszeniert wird.

Spannend zu lesen ob all der Kritik an Outfit-Blogs und dem prophezeiten Ende dieses Hypes fand ich die frisch veröffentlichte Top15-Aufstellung von Fashionista, die die einflussreichsten Personal Style Blogger auflistet. Auf Platz 1: Leandra Medine dicht gefolgt von Bryanboy, Cupcakes & Cashmere oder Atlantic Pacific. Alles Amis, alles Profis, die den lieben langen Tag sich selbst und ihren Look zelebrieren und bis zu 10 instagram-Fotos pro Tag rausballern.

Wir sind auch ein Teil davon, durch JOURlooks und gelegentliche Selfies und ich muss gestehen: Macht auch Spaß – bis zu einem gewissen Punkt. Team Journelles diskutiert daher heute über die vermeintliche Zukunft des Selbstdarstellungs- und Selfie-Hypes. Wir freuen uns auch auf eure Meinungen!

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Gesprächsstoff: Die Zukunft der Fashion Week – weniger Blogger, mehr Exklusivität?

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Die Meldung sorgte diese Woche für Aufregung: IMG kündigte an, die New Yorker Modewoche exklusiver machen zu wollen und nur noch Leute einzuladen, die “für die Designer wichtig” seien. Die Richtlinien für Presseausweise sollen strenger und die Gästeliste um 20% reduziert werden. Es gehe zu wie im “Zoo” und das Geschehen vor der Tür, sei wichtiger als die Mode im Zelt, so IMG-Geschäftsführerin Catherine Bennett.

Laut Wall Street Journal wurden die Veränderungen auf Anregung von Designern, Medien und wichtigen Käufern angeregt, die sich über die überlaufene Modewoche beschwert hätten. Was denkt Team Journelles? Fühlen wir uns von solchen Ansagen auf den Schlips getreten, bloggen wir doch auch?

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Gesprächsstoff: John Gallianos Rückkehr in die Modewelt – hat der Designer eine zweite Chance verdient?

John Galliano und Kate Moss in der britischen Vogue Dezember 2013 (Foto: Tim Walker)
In der Dezember-Ausgabe der britischen Vogue hat John Galliano als Guest Fashion Editor zusammen mit Kate Moss und dem Fotografen Tim Walker eine Modestrecke mit dem Titel “Fantasia” realisiert, in der er auch zu sehen ist. Fragt sich, ob er eines Tages wieder als Designer tätig sein wird. Anfang diesen Jahres war der 52-Jährige bereits im Studio von Kollege Oscar de la Renta für einige Wochen beschäftigt. Als er jedoch Mitte 2013 an der New Yorker “Parsons The New School for Design” unterrichten sollte, gab es Proteste von Studenten. Der Kurs wurde gestrichen.

Was denkt ihr: Hat er nach seinem “I love Hitler”-Absturz und dem Rausschmiss 2011 bei Dior eine zweite Chance verdient? Das Team Journelles ist unterschiedlicher Meinung – wir haben für unsere Kategorie “Gesprächsstoff” diskutiert!

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Mode-Mythen: “Produkte aus der EU kann man sorgenfrei kaufen”

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Im zweiten Teil der Mode-Mythen haben wir die Experten zu der “Made in”-Kennzeichnung und Produkten aus Billiglohnländern befragt und erfahren, dass der Hinweis auf dem Etikett nicht den Ausschlag für einen Boykott geben muss. Was verhalten wir uns jetzt? Nicht an jedem Kleidungsstück baumelt ein Textilsiegel, geschweige denn will man jedes Mal recherchieren, ob der Hersteller soziale Standards und Ökologie berücksichtigt, bevor man ein Geschäft betritt. Ganz ehrlich: Wenn im November diese Kollektion in die Läden kommt, kaufe ich ohne zu checken, woher die Sachen stammen. Ich verlasse mich einfach auf die Schweden. Wir haken deshalb noch einmal nach: Ist andererseits Kleidung, die in der Europäischen Union produziert wurde, automatisch fair und sauber?

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Mode-Mythen: Die Themenwoche auf Journelles

Bikerjacke von Ica Watermelon aus 100% ungefärbter Merinowolle aus Süddeutschland und Futter aus 100% Bio-Baumwolle, G.O.T.S.-zertifiziert

Schon in der Ankündigung “Mode zum Wegwerfen” hat die Diskussion rund um das Thema öko- und sozialverträgliche Mode ordentlich Fahrtwind aufgenommen. Nun starten wir die “Mythen-Woche” auf Journelles – weil wir selber eine Menge Fragen haben.

Fest steht, dass Ethik – seien es faire Arbeitsbedingungen oder Tierschutz – beim Kauf von Mode immer wichtiger wird, wie die aktuelle Trendstudie zum ethischen Konsum der Otto Group und des Hamburger Trendbüros beweist. Mehr als die Hälfte der Verbraucher (56%) wollen bewusst einkaufen. Dieser Wert hat sich in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt.

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