Journelles Designklassiker: Barcelona Chair & Couch von Ludwig Mies van der Rohe

Barcelona Chair und Couch von Ludwig Mies van der Rohe (Fotos: Knoll International, Pinterest)

Der Barcelona Chair ist vielleicht der bekanntere Entwurf, ich aber war immer Fan der Barcelona Couch. Die Möbelserie wurde von dem Architekten Ludwig Mies van der Rohe (“Weniger ist mehr”) für den deutschen Pavillon der Weltausstellung 1929 in Barcelona konzipiert und wird also in ein paar Jahren 100 Jahre alt.

Damals galt es in Barcelona die neuesten Innovationen der deutschen Industrie und des Handwerks im Ausland zu präsentieren. Die Sitzgelegenheiten waren für den König und die Königin von Spanien gedacht, aber angeblich sollen sie nie darauf Platz genommen haben. Ob Ludwig Mies van der Rohe damals ahnte, dass sein Mobiliar trotzdem in die Geschichte eingehen würde?

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Journelles Maison: Die TOP13 der schönsten Vasen für Frühlingsblumen

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Vielleicht bin ich nicht gerade mit einem grünen Daumen gesegnet (siehe die bereits erwähnte Zimmerpflanzenproblematik), doch glücklicherweise ist dieser zum Blumenkauf auch nicht vonnöten. Kaum aus dem Papier gewickelt, hebt ein Strauss frischer Frühlingsblumen schlagartig meine Laune. Ob man nun ein üppiges Bouquet, einen zarten Bund Wildblumen oder auffällige Einzelarrangements bevorzugt, sei jedem selbst überlassen – in unserer Auswahl der schönsten Vasen ist für alle etwas dabei. Ist nach ein paar Tagen die ganze Pracht wieder verwelkt, machen Statement-Vasen wie die Ananasvase als Deko-Objekt auch ohne Inhalt etwas her.

Schlichtere Vasen lassen sich gut in Gruppen arrangieren, vor allem wenn sie farblich zueinander passen. Und vielleicht gibt es ja auch bald schon wieder Nachschub vom Herzallerliebsten.

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JOURgarderobe: Zuhause bei Antonia Zilling

Fotos: Christian Dammann/Claas Cropp Creative Productions

Stellt euch vor, ihr könntet eure Traumwohnung nicht nur einrichten, sondern die Räume selber mitgestalten, angefangen von der Farbe der Böden bis hin zur Badewanne? Meine Freundin Antonia durfte sich diesen Traum erfüllen. Heute lebt sie mit ihren Töchtern in einer Wohnung im Prenzlauer Berg, die ich als eine der schönsten Wohnungen Berlins bezeichne. Neuerdings kann man sie deshalb sogar für Shootings oder Filmaufnahmen mieten. Wir kochen hier oft zusammen und verbringen den Rest des Abends an dem rustikalen Holztisch mit Vintage-Stühle-Mix.

Jedes Mal staune ich, wie Antonia mit wenigen Handgriffen (Zweige in einer großen Vase, Stoff- statt Papier-Servietten und ein halber Laib Brot auf dem Tisch) eine tolle Atmosphäre schafft – sie ist mit Abstand die beste Gastgeberin, die ich kenne und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie besuchen darf. Bis ihre Wohnung allerdings bezugsfertig war, musste sie viel Zeit, Nerven und Arbeit investieren.

Im Interview mit Journelles schildert die gebürtige Berlinerin den langen Weg zum Eigenheim.

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Journelles Maison: Designklassiker – Gräshoppa Lampe von Gubi

Gräshoppa Lampe von Gubi

In der neuen Folge der Designklassiker geht es wieder um so ein Schätzchen, dass schon einige Jahre auf dem Buckel hat: die Gräshoppa Lampe von Gubi wird dieses Jahr 67 Jahre alt. Entworfen wurde die Stehleuchte von Greta Magnusson Grossman. Nicht nur Interior-Fans sollten den Namen dieser Frau kennen, denn sie hat sowohl die schwedische als auch amerikanische Design- und Architekturszene zwischen den Vierziger und Sechziger Jahren geprägt.

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Chanel Discovery Trip: Im Apartment von Coco Chanel

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Paris, 31 Rue Cambon, 4. Etage, drei Zimmer, knapp 100 Quadratmeter, kein Schlafzimmer, keine Küche, exquisite Ausstattung – so würde sich wohl eine heutige Wohnungsanzeige lesen, um das Apartment von Mademoiselle Gabrielle “Coco” Chanel zu beschreiben.

Vergangene Woche durfte unsere Pressegruppe einen Blick in die im Originalzustand erhaltene Wohnung werfen – beeindruckend, auf dem grossen gemütlichen Sofa Platz zu nehmen, auf dem Coco Chanel immer wieder hoch angesehene Persönlichkeiten empfing, darunter Romy Schneider und Pablo Picasso. Das Apartment diente ihr zum Socializen, Freunde treffen, Geschäfte abschliessen und arbeiten – geschlafen hat Chanel bis zu ihrem Tod im Jahr 1971 und mit Ausnahme ihrer Exil-Jahre in der Schweiz in einer Suite im legendären Hotel Ritz, lediglich eine Straße weiter.

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Journelles Maison: Der Sessel von Freifrau

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Neuzugang im Journelles HQ! Nach und nach wird unser liebstes Office ausgestattet. Dabei hat sich ein besonderes Faible für Stühle und Sessel eingestellt. Ganz neu ist der Leya Armchair von Freifrau, der momentan in der “schwarzen Ecke” seinen Platz gefunden hat. Der mit Leder überzogene Stuhl  ist nicht nur megabequem, sondern auch manufakturell in Deutschland hergestellt. Wir sind ganz verliebt! Kann man direkt bei Freifrau ordern.

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Journelles Maison: Designklassiker – Yves Klein Blau

Yves Klein Blau

Diesmal möchten wir kein Möbelstück, sondern eine viel zitierte Farbe vorstellen: das Yves Klein Blau. Seit ein paar Jahren hört und liest man den Begriff immer wieder und beinahe jedes knallblaue Produkt wird mit dem Namen angepriesen. Auch in der Acne Spring 2014 Collection, den aktuellen Streetstyles von den Modewochen oder bei den neuen Stoffen, die Raf Simons für den dänischen Textilhersteller Kvadrat entworfen hat, taucht der Farbton immer wieder auf.

Irgendwann fragt man sich: Wer war eigentlich dieser Yves Klein?

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Journelles Maison: Karimoku New Standard – die japanische Antwort auf HAY

Karimoku New Standard

Skandinavische Labels sind nicht nur in der Mode, sondern auch im Interieur-Bereich omnipräsent. Bis jetzt! Letzte Woche habe ich das Label Karimoku New Standard entdeckt und behaupte, damit die japanische Antwort auf HAY oder Muuto gefunden zu haben. Die Möbel aus nachhaltig angebauten Ahorn-, Kastanien- oder Eichenholz wirken leicht, modern und happy.

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Journelles Maison: 1. Blick in unser Office!

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Bei Steffi von Ohhh…Mhhh haben wir gestern exklusiv Bilder von unserem neuen Büro samt Interview gezeigt, heute gibt es auch hier einen Blick in unsere vier Wände!

Fertig eingerichtet ist man bekanntlich nie, besonders Stauräume fehlen noch. Aber wir sind ja gerade mal einen Monat hier, da darf noch nachgebessert werden. Los geht’s, willkommen im Journelles HQ!

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Journelles Maison: Designklassiker – der Bertoia Diamond Sessel von Harry Bertoia

Designklassiker: der Bertoia Diamond Sessel von Harry Bertoia (Fotos via Pinterest und Knoll)

Der Bertoia Diamond Sessel ist wie der Eames Chair eine Ikone zeitgenössischer Einrichtung. Harry Bertoia war gebürtiger Italiener und wie die meisten Erfinder eines Designklassikers eigentlich Künstler. Sein legendärer Entwurf von 1952 wirkt wie eine Skulptur – sagen wir ein Tuch aus Gitter – und strahlt je nach Betrachtungswinkel und Lichteinfall wie ein Diamant.

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Preview: Journelles Office

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So langsam füllt sich unser neues Office und wir haben die ersten Bilder geknipst – mehr dazu bald in einem Rundgang an anderer Stelle. Eine kleine Preview unserer “Picknick-Ecke”, in der noch ein Sessel fehlt, gibt es aber schon jetzt. Wir dekorieren ständig um, suchen neue hübsche Einzelstücke und mixen mit alten und neuen Dingen. Hier abgebildet seht ihr:

Eine Stehlampe von Lillly Berlin, einen alten Teppich von Alexas Großeltern aus Griechenland, Kissen von Exil, Tischchen DLM in Grau von Hay via minimum, Boxen von Hay und ein Bild von meiner zukünftigen Schwiegermama!

Inspiration des Tages: Möbel und Design von Autoban aus Istanbul

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Welche Stadt steht auf eurer Reise-Wunschliste ganz oben? Bei mir Istanbul. Das neue Buch “Autoban – Form. Function. Experience.” (Gestalten Verlag, ca. 50 Euro) macht große Lust im Frühjahr endlich hinzufliegen und auf der Terrasse des The House Café in Ortaköy einen Cappuccino zu trinken, traumhafter Blick auf den Bosporus inklusive.

Für die Atmosphäre bei der Kaffee-Kette ist das Design-Studio Autoban verantwortlich. Der Name des Labels ist eine Wortschöpfung aus dem deutschen Wort “Autobahn” und dem türkischen “Otoban”. Das Motto: Gas geben! Die Architektin Seyhan Özdemir und Innenarchitekt Sefer Çağlar entwerfen nicht nur Konzepte für Hotels, Restaurants, Shops und Privatwohnungen, sondern auch die passenden Möbel. Wie schön sind bitte die “Spider Lamp”, “Nest Lounge Chair” oder das “Reedy Bookcase”? Aber Achtung: Bei Autoban gelten keine Ikea-Preise!

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Journelles Maison: Unsere neuen Art Prints im Office

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Anfang Dezember hat Alexa die besten Prints und Poster vorgestellt. Inzwischen ist unser Büro bezogen und wir dekorieren peu à peu – zu Weihnachten hat mir die Liebe den “On a bad day there is always lipstick”-Druck gerahmt geschenkt, der inzwischen auf meiner Kommode Platz gefunden hat. Im Konferenzraum ist ausserdem der “C’est la fucking vie”-Spruch neben unserer Ikea-Minikakteensammlung untergekommen. Und weil ihr auf instagram vermehrt nach dem Shop gefragt habt, ist hier die Antwort:

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