Immer diese Verführungen! Was meinen Konsum in High-Street-Läden angeht, so habe ich mich kräftig herunter geschraubt. Denn seitdem ich mehr in Designerware investiere, genauer überlege und im Endeffekt viel mehr davon habe, leiste ich mir auch nicht mehr meine kleinen Aussetzer wie “Ich kauf hier kurz was bei COS”, “Nur die eine Bluse von Zara” oder “Hab doch nur 3 Basics bei H&M mitgenommen”. Das läppert sich. Und so fühlte ich mich oft dabei ertappt, dass ich mir am Ende des Monats ja doch den teureren Mantel hätte leisten können.
Seit etwa zwei Jahren habe ich diese kurzfristigen Shoppinggelüste im Griff, bin aber – das bedingt der Job– dauerhaft umgeben von verlockenden Angeboten, neuen Trends und neuen Klamotten im Minutentakt. Die grossen Ketten produzieren im Handumdrehen die Laufstegdesigns, noch bevor die Designer ihre eigenen Kollektionen ausliefern können. Aus High-End wird High-Street. Und mir läuft momentan trotzdem das Wasser im Munde zusammen, wenn ich mir die neuen Zara-Entwürfe ansehe.
Wir hätten hier zwei Exemplare der Dries-van-Noten-Blusen, schöne Marni-Wedges, ein perfektes Streifenshirt (zugegeben, das macht jeder) und die Bomberjacke von Isabel Marant. Die Boyfriend-Jeans könnte von Current/Elliott sein und ich WILL ALLES! Dafür haue ich mir imaginär auf die Finger, lege erstmal brav in den Warenkorb, ohne eine Bestellung abzusenden, und freue mich auf eure Meinungen zu dem Thema.
Die Traumobjekte in der Einzelansicht:
P.S.: Die Jeans, das Streifenshirt und die Karobluse – sind das nicht auch dauerhafte Investitionen, die weit mehr als eine Saison überdauern?!

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