Das Kopenhagener Schauenprotokoll: Die Reise zum Mond mit Stine Goya

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Zu Stine Goya: Wenn Vibskov der Godfather der Copenhagen Fashion Week ist, dann muss Stine Goya die Königin sein. Die rothaarige Designerin ist mit ihren träumerischen pastellfarbenen Kollektionen ein fester Bestandteil der dänischen Modeszene.

Location/Uhrzeit: Es ist die erste Show des Tages um 11 Uhr morgens in einem kleinen Museum. Goya zeigt eine Installation: In jedem Raum hat sie die Models unterschiedlich aufgestellt.

Talk: Stine Goya hat ihre Gäste auf eine ganz zauberhafte Reise auf den Mond mitgenommen. Das Thema lautet “Le Voyage dans la Lune” und ist inspiriert vom gleichnamigen Film “A Trip to the Moon” aus dem Jahr 1902. In einem abgedunkelten Raum steht ein Model mit riesigem Mond auf dem Rücken auf einem Mond, ein weiteres ist in Gold gehüllt. Im nächsten stehen die Models ohne grosse Regung auf Steinen, in rosa getaucht ist die erste Präsentationsfläche, um die puppenhaften Perücken und pastellfarbenen Looks zu unterstreichen.

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Das Kopenhagener Schauenprotokoll: Henrik Vibskov

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Über Henrik Vibskov: Der Däne ist sowas wie der Godfather of Copenhagen Fashion Week. Seine Schauen sind Kult, die Designs bunt, ausgefallen, avantgardistisch schräg und beinhalten immer skurrile Runway-Designs und Plateau-Stelzen.

Location/Uhrzeit: Die ehemalige Börse inmitten von Kopenhagens Stadtzentrum. Eine fast pompäse Location, zeigte Vibskov doch eher in ranzigen Fabrikhallen oder auf romantischen Brücken im Sommer. 22 Uhr ist eine ohnehin schon sportliche Uhrzeit für eine Modenschau…

Verspätung: … los ging es aber erst eine gute Stunde später um 23 Uhr.

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Die schönsten Streetstyles von der Stockholm Fashion Week – Teil 1

Stockholm Fashion Week Januar 2013

Immer über das Wetter zu reden nervt, aber Stockholm hat sich, ähnlich wie Berlin dieser Tage, wahrlich nicht von seiner besten Seite gezeigt. Regen, schmilzender Schnee, Wind und Grau auf Grau. Kann man aushalten, ist aber besonders für Streetstyle-Fotografie schwierig. Die liebe Sandra von A Love is Blind hat dennoch ihr Bestes gegeben, die schwedischen Beauties zu knipsen und sich dabei hoffentlich keine fiese Erkältung eingefangen.

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Stockholm: Die Anzüge bei Whyred

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Ein kleiner A-ha-Effekt bei Whyred gestern Abend: der Anzug ist präsenter denn je. In Stockholm und auch international dreht sich alles um den Anzug. Farblich passende Zweiteiler, ein gut sitzender Blazer zur Pump- oder Marlenehose, fertig ist der Look.

Mal abgesehen von Businesskostümen ist der Anzug für Frauen trotzdem kaum im Alltag präsent, zumindest nicht in Berlin. Das sollte sich in meinen Augen schleunigst ändern, denn nichts sieht schneller gut angezogen aus. Woran also mag es liegen? Für mich scheitert es momentan noch am Schuhwerk: ohne High-Heels, bestenfalls Pumps, fallen die Hosen meist ungünstig. Auf die Suche werde ich mich dennoch machen – gern mit Inspirationshilfe von Whyred. Alle Bilder der Show gibt es hier.

Trend du JOUR: Polarized Sunglasses von Oakley, Spektre & Co.

Alexas Oakley Frogskin in Matt-Schwarz

Ende Januar ist nicht gerade die übliche Zeit für einen Sonnenbrillenkauf. In Berlin ist man jetzt eher mit Angora-Unterwäsche und wasserfesten Schuhen gut beraten. Die Sonne scheint kaum – gerade deshalb brauche ich unbedingt eine Oakley Frogskin mit bunten Spiegel-Gläsern. Das Modell kam in den 80er Jahren auf den Markt und flog irgendwann aus dem Sortiment. Seit einiger Zeit erlebt der Klassiker ein Comeback. So ist das in der Mode immer: Es gilt die von der Soziologin Elena Esposito beschriebene “Verbindlichkeit des Vorübergehenden”. Also nie etwas wegschmeißen, nur weil es out ist. (Man denke nur an das Camouflage-Muster, Kreuz-Ohrringe, Hiphop-T-Shirts, Karohemden oder blaue Mascara.) … Weiterlesen

JOURlook: Weinrot in Stockholm

JOURlook: Weinrot in Stockholm

Beim heutigen Outfit bei der Stockholm Fashion Week (und nasskaltem Wetter) habe ich Glück gehabt: Mantel und Jeans wurden nicht zusammen gekauft, die Weinrottöne passen aber trotzdem perfekt zusammen. Weil ich am späten Nachmittag nach Kopenhagen fliege, kann ich guten Gewissens auch weiterhin Turnschuhe tragen – den dänischen Mädels macht bekanntlich keiner so schnell was vor, wenn es um das exzessive Tragen von Sneakern geht.

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Hérnandez Cornet im Stockholmer Schauenprotokoll (Favoritenalarm!)

Hérnandez Cornet Herbst/Winter 2013

Über Hérnandez Cornet: Ana Hérnandez Cornet designt seit 2008 kleine exklusive High-End-Kollektion und hat den Max Factor Award 2012 gewonnen, der ihr die Laufstegshow im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm ermöglichte. Zu den wichtigsten Newcomern gehört Ana ohnehin schon seit einigen Saisons.

Talk: Die Puschen! Das saftig grüne Lackleder! Endlich Internationalität auf dem schwedischen Catwalk, eine durch und durch stimmige Kollektion irgendwo zwischen Céline und Karen Walker, von der ich gern noch viel mehr gesehen hätte.

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Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm – So war Tag 2

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Genau für solche Tagesrückblicke ist instagram gut: Gestern war ein dermaßen ereignisreicher Tag bei der Fashion Week Stockholm, dass ich mich am späten Abend schon nicht mehr an den Morgen erinnern konnte. Ein Blick auf den eigenen instagram-Stream: Ah ja, da war ja noch was.

Los ging es gestern Früh mit dem H&M Design Award, den die Südkoreanerin Minju Kim einheimste und eine Mangafigurenkollektion im feinsten Tamagotchi-Stil zeigte. Tragbar ist das Gegenteil, weshalb die Entscheidung für H&M mutig ist. Wie das wohl transformiert wird? Im Anschluss zeigte Cheap Monday, dass Grunge lebt, das Schwesterntrio Dagmar schöne Mäntel, bei den Newcomern Mes Dames (entdeckt auf der Seek bei der Berlin Fashion Week) wurde mit lauter Samt gearbeitet und in der imposanten Königlichen Oper zeigte Weekday die neueste Schmuckkollaboration mit Sophie Bille Brahe.

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Frowin´: Die Frontrows in Stockholm

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Immer wieder meine Lieblingsbeschäftigung: Frowin’, das bedeutet Frontrow-Gäste während der Show beobachten (natürlich nur, wenn es auf dem Laufsteg nicht ganz so spannend zugeht). Hier in Stockholm sitzt die A-Liga der schwedischen Blogger selbstverständlich in der ersten Reihe, immer gesichtet wird die Chefredakteurin von der schwedischen Elle (die Dame mit der Brille neben der Frau in Grün), genau wie die Kreativdirektorin von H&M,  Margareta van den Bossch. Auf meinen Bildern zu sehen sind die Damen von Rodeo, Columbine, die schöne Emma

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Stockholm Schauenprotokoll: Cheap Monday

Cheap Monday AW 2013/14

Über Cheap Monday: Das Jeanslabel, das heute weit mehr macht als nur Jeans, hat vor einigen Jahren alle Männerbeine in skinny Jeans verpackt und ist unter der Leitung von Designerin Ann-Sofie Back eine grosse Nummer in Schweden. Nicht zuletzt, weil Cheap Monday mittlerweile auch zu H&M gehört.

Location/Uhrzeit: Eine alte Schule, etwa 10 Minuten mit dem Shuttle von Berns entfernt, 15 Uhr. Die riesige ehemalige Eingangshalle wurde inszeniert wie eine Turnhalle, Geräusche aus den Lautsprechern implizieren das Gequietsche von Sportschuhen auf einem Hallenboden.

Verspätung: 30 Minuten. Das ist für Cheap Monday eine echte Leistung. Liegt vermutlich daran, dass die Location diesmal nicht ewig weit außerhalb von Stockholm lag und nur Fachpublikum zugelassen war. Sonst konnte man sich immer Tickets kaufen.

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Carin Wester AW13: Stockholm Schauenprotokoll

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Über Carin Wester: Die Schwedin Carin Wester ist ein alter Hase bei der Fashion Week und hat sich mit ihren androgynen Entwürfen seit 2003 auch über die Landesgrenzen hinaus etabliert. Ihre Kleider hängen bei Urban Outfitters und in diversen Concept-Stores, ihre Mode ist tragbar und hochwertig und steht zwar für den zurückhaltenden skandinavischen Minimalismus, wirkt dabei aber nie unfeminin.

Location/Uhrzeit: Es ist die letzte Show des ersten Tages um 20 Uhr im Berns Salon. Die Show ist proppevoll, die Kronleuchter hängen prunkvoll im getäfelten Raum, das Publikum ist euphorisch.

Verspätung: 30 Minuten. Hat sich so über den Tag ergeben und eingependelt.

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Stockholm: Dinner im Riche

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Ein kleiner kulinarischer Tipp am Rande: Schon bei meiner ersten Reise nach Stockholm vor einigen Jahren war das Restaurant Riche der place to be. Für Businesstermine, Essen mit Freunden, zum Frühstück oder als Bar am Wochenende – das Riche wurde für jeden Anlass empfohlen. Sicherlich gibt’s noch viele andere tolle Restaurants in der Stadt, aber für Sandras Geburtstag haben Marlene, Ari und ich gestern Abend eben jenen Ort ausgewählt. Den Tisch habe ich im Vorfeld über die Website gebucht, denn auch für einen Montagabend war es ordentlich gefüllt – nicht zuletzt, weil einige Modewochengäste anwesend waren.

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Das Stockholmer Schauenprotokoll: BACK AW13

Stockholm Fashion Week: BACK AW13

Über BACK: Ann-Sofie Back ist eine der bekanntesten und wichtigsten Designerinnen Schwedens. Back ist die sportliche und erschwinglichere Zweitlinie vom gleichnamigen Label, mit dem sie in London präsentiert. Gleichzeitig ist Back die Chefdesignerin von Cheap Monday.

Location/Uhrzeit: In einem kleinen Store gleich in der Fußgängerzone Stockholms, 16 Uhr. Nur eine Sitzreihe ist für die schwedischen Pressevertreter aufgestellt, ein gelb-schwarzer Laufsteg erinnert an Borussia Dortmund. Oder Biene Maja.

Verspätung: 30 Minuten. Man nimmt es hier nicht so genau.

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